François Rebsamen, Minister für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog, und Fleur Pellerin, Minister für Kultur und Kommunikation, präsentieren den Fahrplan der Regierung zur Neugestaltung des Intermittierungssystems

 

Am 7. Januar und 11. Februar verkündete der Premierminister die Entscheidungen der Regierung im Anschluß an den Bericht, den ihm die Konzertierungsmission über die Regelung der intermittierenden Maßnahmen überreichte. François Rebsamen und Fleur Pellerin präsentieren heute die ersten Ergebnisse und die Ausrichtung für die kommenden Monate.

 

Zunächst wird das Bestehen spezifischer Vorschriften für die betreffenden Berufe in das Gesetz aufgenommen. Dies ist Gegenstand von Artikel 20 des Gesetzentwurfs, der am 22. April dem Ministerrat vorgelegt und demnächst dem Parlament zur Annahme im Sommer vorgelegt wird. Ab den nächsten Verhandlungen über die Arbeitslosenversicherungsvereinbarung werden die Darsteller über ihre Vertreter an dem im Gesetz vorgesehenen Verfahren teilnehmen die Festlegung der für sie geltenden Vorschriften auf der Grundlage der von den Sozialpartnern auf branchenübergreifender Ebene festgelegten Leitlinien.

 

Parallel dazu werden die Sozialpartner Verhandlungen aufnehmen, um die Inanspruchnahme befristeter Arbeitsverträge besser zu regeln und die Unsicherheit der Beschäftigung zu bekämpfen. François Rebsamen und Fleur Pellerin werden sie zusammenbringen, um diesen Prozess in den kommenden Wochen zu starten.

 

Darüber hinaus wird im Herbst eine Konferenz für Beschäftigung in darstellenden Berufen stattfinden, um die Beschäftigung zu fördern und die Nachhaltigkeit der Arbeitsverträge zu stärken. Die Minister beauftragten Jean-Paul Guillot mit der Vorbereitung dieser Konferenz.

 

Schließlich werden mehrere durch die Vermittlungsmission eröffnete zusätzliche Arbeiten fortgesetzt, um den Zugang zu den Rechten der Intermittierenden zu verbessern:

l Zur Frage des Zugangs zu Kranken- und Mutterschaftsgeld: Seit dem 31. Januar wurde die Zahl der Stunden, die für die Gewährung von Tagegeld erforderlich sind, auf 150 Stunden pro Quartal im Vergleich zu 200 zuvor gesenkt. In einem Rundschreiben werden die Bedingungen für den Zugang intermittierender Arbeitnehmer zu diesen Leistungen festgelegt;

l Es wurde ein Verbindungsausschuß mit Pôle Emploi eingesetzt, der im April erstmals zusammentritt;

l Die zentrale Anlaufstelle für Gelegenheitsshows wird modernisiert und verbessert.

 

Mit diesem Fahrplan bekräftigt die Regierung ihren Ehrgeiz, den Künstlern und Unterhaltungstechnikern, die die französische Kulturpolitik zum Leben erwecken, einen neugestalteten sozialen Rahmen zu geben, der es ermöglicht, dauerhaft aus den periodischen Krisen ihres Regimes herauszukommen.