Fleur PELLERIN, Minister für Kultur und Kommunikation, und Patrick KANNER, Minister für Stadt, Jugend und Sport, haben zusammen mit François CHEREQUE, Präsident der Agentur für den Zivildienst, das zweite große Zivildienstprogramm gestartet, Donnerstag, 21. Mai, im Centre Georges Pompidou. Mit dem Grossprogramm «Kulturbürger» werden bis Ende 2016 16‘000 Bürgerdiensteinsätze realisiert, davon 6‘000 in diesem Jahr.

Patrick KANNER, Vormundschaftsminister der Zivildienstagentur, mobilisiert alle Ministerien und Behörden, um die Erwartungen der Jugend zu erfüllen und allen jungen Menschen auf Anfrage so schnell wie möglich eine Bürgerdienstmission anzubieten.
In der Überzeugung, dass Kultur und Kommunikation Bereiche sind, in denen der Zivildienst einen besonderen Sinn annimmt, wollte Fleur PELLERIN sein Ministerium voll in diese Richtung engagieren. Die neuen Aufgaben des Bürgerdienstes «Bürger der Kultur» betreffen zwei Themen, die die Prioritäten der Regierung widerspiegeln:
Förderung des Zugangs aller zur Kultur, weil das kulturelle Angebot so nah wie möglich an
Bevölkerungsgruppen, insbesondere die am weitesten von ihr entfernten Bevölkerungsgruppen;
Die Kultur in den Dienst der republikanischen Werte stellen, um Sinn und Bindung zu stärken
republikanisch.
Die Freiwilligen werden in den öffentlichen Einrichtungen des Ministeriums für Kultur und Kommunikation, den Partnerverbänden und den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften willkommen geheißen.
Ihnen werden zahlreiche Aufgaben angeboten: Treffen mit den Einwohnern, um sie über die kulturellen Ereignisse in ihrem Gebiet zu informieren und ihren Zugang zu erleichtern, Organisation kultureller Entdeckungszeiten für Menschen, die in der Regel weit von ihnen entfernt sind (Menschen mit Behinderungen, isolierte ältere Menschen...), Förderung der Erinnerung an Orte und Gebiete, Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Lesen und Schreiben.
Um die Qualität und das Interesse der Missionen zu gewährleisten, die den jungen Freiwilligen angeboten werden, haben Fleur PELLERIN und Patrick KANNER außerdem beschlossen, eine Charta des Zivildienstes im Kultursektor zu erlassen.
Diese Charta sieht vor, dass die Missionen in einen vom Ministerium festgelegten nationalen Rahmen fallen und einen direkten Kontakt mit der Bevölkerung ermöglichen müssen. Mindestens 25% der Aufgaben müssen Jugendlichen aus den Schwerpunktbereichen der Stadtpolitik übertragen werden.
Schließlich wird in Kürze ein experimentelles Programm «Kultur und Stadtviertel» in den vorrangigen Bereichen der Stadtpolitik mit dem Ziel gestartet, die größte Anzahl junger Menschen in die Aufgaben des Kultursektors einzubeziehen und die Vielfalt und Durchmischung zu fördern.