Der Titel Master of Art wurde 1994 vom Ministerium für Kultur und Kommunikation ins Leben gerufen und wird an Fachleute der Kunstberufe verliehen, die für ihr herausragendes und seltenes Know-how bekannt sind. In diesem Jahr feiert das Gerät sein 20-jähriges Bestehen und aus diesem Anlass wird vom 10. April bis 25. Mai 2014 in den Vitrinen des Palais Royal eine Ausstellung mit dem Titel «Der Frühling der Meister der Kunst - zwanzig Jahre Weitergabe von Know-how» präsentiert. Zu diesem Anlass werden 26 Meisterwerke oder Schülerwerke ausgestellt.

Der Zweck dieser ursprünglichen Vorrichtung, von der UNESCO anerkannt, ist es, dieses Know-how zu bewahren und zu vermitteln und echte «Generationsverträge» zwischen einem Fachmann, Meister in seiner Disziplin, dem Kunstmeister, und einem jungen Fachmann mit mindestens fünf Jahren Erfahrung, dem Schüler, umzusetzen. Die Ausbildung findet drei Jahre lang in der Werkstatt des Kunstmeisters statt, um diese Übertragung von Gesten und Prozessen in eine tragfähige wirtschaftliche Entwicklung zu integrieren: Am Ende seiner Ausbildung entwickelt der Student sein professionelles Projekt, entweder an der Seite des Kunstmeisters, entweder durch Wiederaufnahme der Werkstatt oder durch Gründung eines eigenen Unternehmens.

Diese vom Institut National des Métiers d'Art (INMA) geförderte Initiative beweist bei jeder ihrer Beförderungen ihre Relevanz. Im Jahr 2013 wurden acht Meister ernannt, um eine Gruppe von 115 Meistern zu bilden.

Für diese Ausstellung hat das Ministerium für Kultur und Kommunikation nach Aufforderung an alle Meister der Kunst und ihre 90 Schüler 26 Kreationen ausgewählt, die die Vielfalt der Berufe, Techniken und Materialien widerspiegeln.

Die große Reisende, Passage, Traum, Stille, Tier der Liebe, Morgen Burgund, Diane im Garten Eden... sind die Titel einiger dieser Kreationen, die Einladungen zum Träumen und zur Reise in die Welt dieser «Goldschmiede» der Techniken und Fächer sind, die die Meister der Kunst und ihre Schüler sind.

Die Meister der Kunst sind die «Schleuser» eines außergewöhnlichen immateriellen Erbes, das einen wichtigen Beitrag zur Ausstrahlung unseres Landes leistet. Das Ziel dieser Ausstellung ist es, ein zutiefst neues Bild dieser Fachleute und Berufe zu vermitteln, die sowohl traditionelle Werkzeuge als auch die fortschrittlichsten Technologien nutzen.

Die im Rahmen des Frühlings der Meister der Kunst vorgestellten Werke wurden von:

Gérard Adde, Siebdrucker

Georges Alloro, Instrumentenbauer

Serge Amoruso, Lederwarendesigner

Marianne Anselin, Schmuckdesignerin

Germain Benoît, Waffel auf Samt

Renato Baoretto, Schöpfer von Automaten

Sylvie Deschamps und Marlène Rouhaud (Le Bégonia d'or), Stickerinnen mit Goldfaden

Annie Bocel, Graveur

Marie-Annick Bresson, Bildhauerin

Jean-Pierre Baquère, Glasflasche, und Isabelle Emmerique, Lackiererin

Gérard Borde (CRAFT-Forschungszentrum für Feuer und Erde) und Hélène Delépine, Keramiker

Julie Decubber, Designerin von Schmuck

Yves Dorget und Anne-Valérie Blézot, Buchmacher

Gabriel Goerger, Schmied der Kunst

Marcelle Guillet-Lubrano, Blumenschmuck

Jean Girel, Keramiker

Françoise Hoffmann, Filzerin

Gilles Jonemann, Designer von Schmuck

Jacques Loire (in Zusammenarbeit mit Jean-Michel Othoniel), Glashersteller

Emilie Moutard-Martin, Regenschauer

Francine Nicolle und Muriel Perez, Boutis-Stickerinnen

Laurent Nogues und Clément Vinot-Battistoni, Waffeleisen auf Papier

Olivia Oberlin, Fächer

Philippe Rault und Naoya Miyake, Kupferinstrumentenbauer und Restauratoren

Marie de la Roussière, Haarspray

Nelly Saunier, Regenfrau.

Diese Werke sind täglich kostenlos in den Vitrinen des Palais Royal von der Rue de Valois 7, Paris 1sich setzenvon 8 bis 20 Uhr.