Audrey Azoulay, Ministerin für Kultur und Kommunikation, begrüßt die Freilassung der türkischen Schriftstellerin Aslı Erdoğan am ersten Tag des Prozesses gegen sie und mehrerer anderer Mitarbeiter der Tageszeitung Özgür Gündem.

Wie die anderen Angeklagten des Prozesses bleibt Aslı Erdoğan jedoch verfolgt und unter gerichtlicher Kontrolle. Frankreich verfolgt weiterhin aufmerksam und besorgt das Verfahren, das am 2. Januar vor der 23. Kammer des Strafgerichtshofs in Istanbul wiederaufgenommen werden soll.

Am 13. Dezember empfing die Ministerin Mine Aydostlu, die Mutter von Aslı Erdoğan, im Ministerium und versicherte ihr ihre uneingeschränkte Unterstützung bei ihrem Kampf für die Befreiung ihrer Tochter.

Audrey Azoulay ist auch besorgt über die Berichte über die Inhaftierung des Journalisten Ahmet Sik. Die Ministerin erinnert daran, dass der legitime Kampf gegen den Terrorismus keinen Verstoß gegen die Achtung der Rechtsstaatlichkeit und der Grundfreiheiten und die Achtung der Meinungsfreiheit rechtfertigen kann.