Im Rahmen der Modernisierung der öffentlichen Maßnahmen im August 2014 wurde die Allgemeine Finanzinspektion und die Allgemeine Inspektion für Kulturangelegenheiten von der Ministerin für Kultur und Kommunikation mit einer Bewertung der Politik zur Entwicklung der Eigenmittel der staatlichen Kulturorganisationen betraut; dem Minister für Finanzen und öffentliche Finanzen, dem Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitalisierung und dem für den Haushalt zuständigen Staatssekretär.

 

Die Arbeiten ermöglichten eine Bestandsaufnahme der Gesamtentwicklung der Eigenmittel zwischen 2004 und 2013 von 36 Einrichtungen der verschiedenen Kultursektoren und eine Analyse der Hebel für die Entwicklung ergänzender Ressourcen, die mit den Missionen vereinbar sind der öffentlichen Dienstleistung dieser Einrichtungen.

 

Der Bericht hebt hervor, dass die von den Schulen in den letzten Jahren mobilisierten Eigenmittel bereits erheblich zugenommen haben, so dass sie die Entwicklung des kulturellen Angebots in einer Zeit der Haushaltszwänge erheblich unterstützen konnten.

 

Es bestätigt auch die Dominanz des Ticketing bei den Eigenmitteln der staatlichen Kulturorganisationen und formuliert in Anbetracht dieser Hauptaufgabe mehrere Vorschläge zur Tarifpolitik. Eine statistische Studie, die im Rahmen der Mission durchgeführt wurde, hat es ermöglicht, die Präferenzen der Franzosen gegenüber mehreren Angeboten für Museumsbesuche, Ausstellungen oder Denkmäler sowie ihre Kaufneigung für jedes dieser Angebote anhand mehrerer Kriterien besser zu verstehen (Bekanntheit, Lage, Preis, angebotene Dienstleistungen...).

Fleur Pellerin ist der Ansicht, dass diese Vorschläge von Fall zu Fall, unter Berücksichtigung der Merkmale jeder Einrichtung und im Hinblick auf das vorrangige Ziel der Zugänglichkeit von Kulturstätten für eine möglichst große Zahl von Menschen analysiert werden sollten; Sowohl ausländische als auch inländische Besucher.

 

Der umfassende Kostenansatz der Mission ermöglichte es auch, den Beitrag jeder Art von Tätigkeit zum finanziellen Gleichgewicht der Institute zu analysieren. In diesem Zusammenhang möchte Fleur Pellerin den wesentlichen Beitrag der Beziehungen hervorheben, die zwischen den kulturellen Einrichtungen und ihren Mäzenen geknüpft werden, insbesondere wenn sie langfristig angelegt sind. Sie stellt fest, dass bestimmte Nebentätigkeiten, die Einnahmen generieren, aber als defizitär eingestuft werden (Geschäfte, spezifische Programmorte), ihre Legitimität in einer starken Verknüpfung mit dem Kern der gemeinwirtschaftlichen Aufgaben dieser Einrichtungen finden müssen.

 

Im Hinblick auf die vorrangigen Arbeitsschwerpunkte wünscht die Ministerin eine gemeinsame Reflexion der Betreiber über die Aufwertung ihrer Marken, zu ihrer Förderung als wesentliche Träger des französischen Tourismusangebots und zu den Möglichkeiten im Zusammenhang mit den neuen digitalen Instrumenten zur Bereicherung des Besuchsangebots (Anwendungen, Besuchshilfen), zur Verbesserung der Zugänglichkeit für entfernte Besucher (Online-Ticketing) und ihre Besucher besser kennen (digitale Daten).

 

Paris, 25. Juni 2015 

 

 

 

 

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Ihnen wird im Anhang die Pressemitteilung übermittelt.

 

Nachstehend finden Sie den Bericht:  

http://www.culturecommunication.gouv.fr/Presse/Dossiers-de-presse/Rapport-d-evaluation-de-la-politique-de-developpement-des-ressources-propres-des-organismes-culturels-de-l-Etat

und die Anhänge 1 bis 6:

http://www.culturecommunication.gouv.fr/Presse/Dossiers-de-presse/Rapport-d-evaluation-de-la-politique-de-developpement-des-ressources-propres-des-organismes-culturels-de-l-Etat-Annexes-de-1-a-6

und von 7 bis 11:

http://www.culturecommunication.gouv.fr/Presse/Dossiers-de-presse/Rapport-d-evaluation-de-la-politique-de-developpement-des-ressources-propres-des-organismes-culturels-de-l-Etat-Annexes-de-7-a-11