Gruppe 8 der Sitzung 21-22

Angesichts der neuen Erwartungen der Öffentlichkeit und der Notwendigkeit, vielfältigere Risiken zu antizipieren, die sich auf ihre Tätigkeit auswirken können, kulturelle Orte, ob sie subventioniert werden oder nicht, Sie müssen nicht nur ihre Aufgaben und ihr Wirtschaftsmodell neu definieren, sondern auch ihre Funktionsweise. Die Berufe entwickeln sich weiter, auch ihre Koordination. Der Kultursektor steht in erster Linie vor dem allgemeinen Wandel, der derzeit in allen Berufszweigen stattfindet: digitaler Wandel, größere Querschnittsaufgaben, zunehmende berufliche Mobilität, und in jüngerer Zeit die Verbreitung der Telearbeit, ohne dass eine Organisation zu diesem Zeitpunkt eine klare Vorstellung von der richtigen Balance hat, die in diesem Punkt nach dem Krisenmanagement gefunden werden muss.

Er kennt auch spezifische Probleme, darunter, um nur einige zu nennen, die Notwendigkeit einer stärker integrierten Planung und Vermittlung sowie die Notwendigkeit, die Entwicklung der künstlerischen Praktiken zu berücksichtigen, die manchmal in Frage stellen, in ihrer Transdisziplinarität die Spezialisierung der Expertisen. Hinzu kommt der Eintritt neuer Generationen in den Arbeitsmarkt mit unterschiedlichen Bildungs- und Zielvorstellungen, was dazu beiträgt, die Arbeitskultur in diesen Organisationen grundlegend zu verändern. Und weil sie eine offene und emanzipatorische Vision der Gesellschaft vertreten, haben sie eine zusätzliche Verantwortung, ihr eigenes Arbeitskollegium nach Modellen zu organisieren, die diesen Werten entsprechen.

Schließlich waren kulturelle Organisationen oft innovativ oder sogar inspirierend, wenn es darum ging, flexiblere, kollektivere und transversalere Arbeitsgemeinschaften zu schaffen, diese Arbeitsmethoden, wenn sie unzureichend durchdacht und begleitet werden, können Unsicherheit, Konflikte und sogar Leid bei der Arbeit verursachen.

REFERENT: STEVEN HEARN, Gründungspräsident von Scintillo, Kulturinkubator und Mitglied des CHEC-Lenkungsausschusses

Mitglieder der Gruppe :

  • Stefano ARNALDI, Direktor für Kultur und Kulturerbe der Stadt Reims
  • Jean-Philippe DUPUICH, Leiter von Göttin Media, Beratungsgesellschaft
  • Frédérique PAIN, Generaldirektorin der École nationale supérieure de la création industrielle (ENSCI)
  • Béatrice PIRON, Abgeordnete der Yvelines
  • Muriel VANDEVENTER, Inspektorin und Beraterin für Kreativität, künstlerische Bildung und kulturelle Aktion, zuständig für territoriale Maßnahmen bei der Generaldirektion für künstlerisches Schaffen des Ministeriums für Kultur
  • Cécile VENOT, Leiterin der Abteilung Entwicklung und Verkauf an die Öffentlichkeit, Centre Pompidou

Synthèse du Groupe 8 de la Session 21-22 du CHEC - Gouvernance, management quelles inventions à l'oeuvre, quelles évolutions encourager (2).pdf

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Governance, Management: Welche Erfindungen im Kultursektor, welche Entwicklungen sollen gefördert werden?

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