Sehr geehrter Alain Seban, Liebe Agnes Saal, Liebe Freunde, Ich freue mich ganz besonders, bei Ihnen zu sein zur Eröffnung dieses Studio 13/16 des Centre Pompidou. Dieser Raum ist den Jugendlichen, den Jugendlichen, jenen Zielgruppen gewidmet, die Zugang zu Kultur haben - Kino, Musik, Zeichnen - aber nicht immer gerne Orte besuchen, an denen Kultur stattfindet. Dieser neue Ort soll diese Lücke schließen: Er bietet viel Raum für Entdeckungen und Interaktivität. Die Eroberung neuer Zielgruppen ist für mich eine vorrangige Aufgabe aller Teams in meinem Ministerium, und ich freue mich, dass ein Exzellenzzentrum wie das Centre Georges Pompidou, Pionier in vielen Bereichen, offen für neue Trends, setzt sich stark dafür ein.

Im Rahmen MacadamAls erste Veranstaltung dieses Ortes, der uns heute hier versammelt, werden die Jugendlichen nicht mehr nur Zuschauer, sondern vollwertige Schauspieler sein. Das «nomadische Parkhaus» von Florent Lamouroux wird sich weiterentwickeln, um sich an die jeweilige Strecke anzupassen. Es ist nicht nur eine Antwort auf die Trends der junge KulturIn der Mode von Vergänglichkeit und Vergänglichkeit ist es auch die Übersetzung der Modernität der Museen, denen ich im Moment besondere Aufmerksamkeit schenke. Es sind innovative, anregende, kreative Verbindungen.

Dieser neue Raum konzentriert in sich die Erwartungen eines anspruchsvollen Publikums. Sagte Philippe Sollers nicht in Die Herausforderung : Die krank derheranwachsen ist nicht wissen was man will und des wollen jedoch bis alles preis » ? Ich möchte daher die Träger dieses Projekts, die Leitung des Centre Georges Pompidou, insbesondere Vincent Poussou, Direktor der Abteilung für Bildungsmaßnahmen und Publikum, und Patrice Chazottes, Leiter der Abteilung für Jugendprogramme, eine neue Sprache an den Grenzen der neuen Technologien und des neuen Zugangs zu Kulturgütern zu entwickeln. Das digitale Zeitalter bietet den Zugang zur Kultur durch einen Klick oder durch Ziehen des Indexes auf einem digitalen Bildschirm. Die Tätigkeit der öffentlichen Behörden und der Kultureinrichtungen muß sich heute an diese neuen Verwendungszwecke anpassen. Es ist der ganze Ehrgeiz der Kultur für jeden, der meine Aktion Rue de Valois leitet. Denn wir müssen uns vor Augen halten, dass es keine kulturelle Demokratisierung geben kann, ohne die Bedingungen für die Aneignung der Werke durch die Öffentlichkeit, das Publikum in seiner Vielfalt und die Öffentlichkeit zu schaffen. Die «Kultur für jeden» ist auch die Begegnung zwischen dem «Wunsch der Jugend nach Kultur» und dem kulturellen Angebot unserer Einrichtungen, zwischen der Gesellschaft und den Institutionen. Studio 13/16, das junge Menschen einlädt, ihre Bedenken auszuräumen, einen Ort der Kultur zu betreten und gleichzeitig das anzubieten, was die Gesellschaft und die «digitale Generation» an Innovation bieten, fügt sich voll und ganz in diesen Kreuzweg ein.

Ich bin sicher, dass dieser originelle und herausfordernde Ort, der von Mathieu Lehanneur, einem international anerkannten Designer, entworfen wurde, die Kreativität von Jugendlichen in so unterschiedlichen Bereichen wie dem Street Art, Tanz, Mode oder Design, das sie besonders schätzen. Ich bin sicher, dass dieser neue Raum, der von einer der offensten Einrichtungen der Stadt und den neuen Trends der Gesellschaft geschützt wird, ausstrahlen wird. Ich weiß, dass er insbesondere Internet- und Social-Media-Ressourcen nutzen wird, darunter Facebookum eine Gemeinschaft treuer Mitglieder zu schaffen. Studio 13/16 ist nicht nur ein Ort der Begegnung und des Austauschs rund um Kultur und neue Medien, sondern möchte auch ein Forum und eine virtuelle Gemeinschaft rund um die Kreation sein.

Wie kann man jungen Menschen Lust geben, dieses Projekt zu entdecken? Wie kann man es besser bekannt machen? Die Anwesenheit von Lilian Thuram an unserer Seite ist heute sehr symbolträchtig. Jeder kennt seine außergewöhnliche Karriere als französisches Team und in den größten Clubs Europas. Jeder kennt sein Engagement für die Werte der Toleranz und des «Zusammenlebens», aber auch seinen ethischen Anspruch. Und ich danke ihm herzlich für die Unterstützung seiner Stiftung für dieses Projekt sowie für die Unterstützung aller Partner und Förderer, die sich diesem Projekt angeschlossen haben.