Patrice Martin-Lalande, der am 30. Mai vom Premierminister zum Minister für Kultur und Kommunikation ernannt wurde, um «Vorschläge zur Sicherung des rechtlichen Rahmens für Videospiele zu formulieren», überreichte MM seine Vorschläge. François Fillon und Frédéric Mitterrand.

Die Konsultations- und Konzertierungsarbeit der verschiedenen betroffenen Akteure (repräsentative Berufsverbände, Autorengesellschaften, Kreativ- und Verlagsunternehmen, Gründer) war ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgabe, Seit der Arbeit des Obersten Rates für literarisches und künstlerisches Eigentum (CSPLA) im Jahr 2005 gibt es zwischen diesen Akteuren weiterhin zahlreiche Unterschiede.

Frédéric Mitterrand begrüßt, dass die Arbeit von Patrice Martin-Lalande es ermöglicht hat, einen Dialog wieder aufzunehmen, in dem jeder eine Reihe von Öffnungen gezeigt hat.

Frédéric Mitterrand und Patrice Martin-sind seit langem überzeugt, dass Frankreich beneidenswerte und weltweit anerkannte Trümpfe für die Entwicklung von Videospielen besitztLalande wünscht, dass die im Rahmen dieser Mission geleistete Konzertierungs- und Vermittlungsarbeit zu den notwendigen Vereinbarungen innerhalb der Gemeinschaft der Fachleute des Sektors sowie zwischen diesen und den Urheberunternehmen führen kann, um den bestehenden Rechtsrahmen zu verbessern.

Die Vorschläge zielen darauf ab, diese Konzertierung fortzusetzen und, wenn möglich, zum Abschluss zu bringen - insbesondere unter der Schirmherrschaft des Nationalen Zentrums für Film und Bewegtbild (CNC)-, damit die jüngsten Fortschritte beim Status der Online-Presse Der Videospielsektor ist sich in einer Reihe von Fragen einig, bevor neue Rechts- oder Verwaltungsvorschriften zur Ausgestaltung des bestehenden Rechtsrahmens aufgenommen werden.

Anhörungen von Patrice Martin-Lalande in Paris, Brüssel bei den Gemeinschaftsinstanzen und in Genf bei der WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum)zeigen, dass die rechtlichen Risiken nicht durch die Schaffung eines Rechtsstatus für Videospiele» verringert werden können, der in keinem Herstellerland existiert und weder auf der Agenda der Europäischen Union noch auf der der WIPO steht. Deshalb ist es nach Ansicht des Abgeordneten unerläßlich, die Konzertierung auf der Ebene der Berufsverbände zu organisieren, um gemeinsame Normen festzulegen und auf diese Weise Änderungen des bestehenden Rechtsrahmens vorzuschlagen, die durch die Besonderheiten der Entwicklung von Videospielen gerechtfertigt sind.

Patrice Martin-Lalande ist außerdem der Ansicht, dass neben diesen rechtlichen Aspekten auch das wirtschaftliche und steuerliche Umfeld von Videospielen der Aufmerksamkeit der Behörden bedarf, um insbesondere die Mechanismen zur Unterstützung dieser Kulturindustrie zu verstärken, gegebenenfalls im Rahmen der «Zukunftsinvestitionen» die Regelung der Steuergutschrift für Videospiele erforderlichenfalls anzupassen und die Ausbildung für Videospiele als Ergänzung zum Erfolg einiger weltweit anerkannter Hochschulen neu zu definieren.