Nathalie Kosciusko-Morizet, Ministerin für Ökologie, Nachhaltige Entwicklung, nimmt die Stellungnahme der Sachverständigen des Komitees für französische Güter des Welterbes zur Kenntnis Fréderic Mitterrand Minister für Kultur und Kommunikation haben beschlossen, im Namen Frankreichs zwei Anträge auf Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe vorzuschlagen:

Als Kulturgut gilt die Chauvet-Pont d'Arc-Höhle in der Ardèche, eines der bemerkenswertesten und faszinierendsten Beispiele der Parietalkunst. In diesem Bereich handelt es sich in der Tat um das am besten erhaltene und reichhaltigste Erbe der Aurignacer Zeit, das in realen Jahren auf 36.000 Jahre zurückgeht. Sein auffallender Zustand der Frische und die tausend bekannten Höhlendarstellungen machen diesen Hohlraum, der sich auf über 400 m auf einer Fläche von 8.500 m² entwickelt, zur Grundlage der ersten bis heute bekannten bedeutenden Kunstveranstaltung, Der Film von Werner Herzog hebt diese Entwicklung hervor.

- Im Sinne der Kulturlandschaften die «Climats du Vignoble de Bourgogne» mit ihren Clos, ihren Murgers, ihrem charakteristischen Gebäude, das mit den Städten Dijon und Beaune verbunden ist. Aus der jahrhundertealten Arbeit der Männer, die eine sorgfältige Parzelle gebaut haben, die in eine Geschichte eingeschrieben ist, die von politischen und religiösen Institutionen geprägt ist (Herzogspalast von Dijon, Hospiz de Beaune), zeigt sich dieses Weingut in einer großen Anzahl von Orten-Die Abgrenzung erfolgt durch Mauern von seltener landschaftlicher Qualität. Das Prestige, die Vielfalt und die Feinheit der Weine sorgen für die Ausstrahlung der französischen Landschaften und der Lebensart in der ganzen Welt.

Die Minister möchten die Qualität des Projekts zur Aufnahme des vulkanischen Komplexes der Chaîne des Puys und der Limagne-Verwerfung als Naturgut hervorheben, das so bald wie möglich vorgelegt werden kann. Im Hinblick auf die Kulturlandschaften muss auch die Qualität der Kandidatur der Weinberge, Häuser und Champagner-Keller hervorgehoben werden. Die Minister wünschen, dass die vor dem französischen Güterausschuss eingeleitete Arbeit rasch fortgesetzt wird.

Die Minister verweisen auf die unverzichtbare Rolle der Projektträger, der lokalen Akteure und der lokalen Gebietskörperschaften bei der Entwicklung dieser Projekte, die der Staat begleitet hat und die er auch in Zukunft unterstützen wird.