Nach der einstimmigen Abstimmung des Senats über verwaiste Werke führt Frédéric Mitterrand, Minister für Kultur und Kommunikation, eine breite Abstimmung mit dem Berufsstand über die spezifische Frage der unter Vorbehalt «DR» veröffentlichten Fotografien.

Der Senat hat heute Morgen in erster Lesung einen Gesetzesvorschlag geprüft, der von den Profis des Fotojournalismus sehr erwartet wurde. Sie zielt darauf ab, die Rechte der Urheber von Fotos oder Bildern, die als "Waisen" bezeichnet werden und in der Regel "DR" unterzeichnet sind, durchzusetzen. Der im Senat verabschiedete Text stellt damit eine der wichtigsten Empfehlungen dar, die der Oberste Rat für geistiges und künstlerisches Eigentum (CSPLA) 2008 ausgesprochen hat. Der gewählte Artikel, der auch eine paritätische Instanz zur Festlegung der Kriterien für die Beurteilung des verwaisten Charakters eines Werks vorsieht, legt damit die Grundlage für eine Debatte, die in der Nationalversammlung fortgesetzt werden muss.

Frédéric Mitterrand, Minister für Kultur und Kommunikation, begrüßte den Konsens der Parlamentarier zu einem Thema, das Freiheit und Qualität der Information in unserem Land verpflichtet. Die Frage der verwaisten Werke ist eine Priorität für den Beruf der Fotojournalisten, für den sich das Ministerium seit mehreren Monaten einsetzt. Frédéric Mitterrand erinnerte daran, dass, wenn die Frage der Vorbehaltsrechte Vorrang haben sollte, darf einen umfassenden Ansatz zu den Fragen im Zusammenhang mit der Ökonomie des Fotojournalismus nicht verschleiern, zu denen das Ministerium für Kultur und Kommunikation seit Beginn des Schuljahres aufgrund eines Berichts der Generalinspektion für kulturelle Angelegenheiten mehrere Arbeiten eingeleitet hat diesen Sommer veröffentlicht.

Wie Frédéric Mitterrand auf dem Festival Visa pour l'Image in Perpignan angekündigt hatte, erinnerte er daran, dass sein Ziel in der komplexen Frage der reservierten Rechte jetzt darin bestand, in Abstimmung mit den Fachleuten einen ausgewogenen, nachhaltigen und wirksamen Textentwurf, der so bald wie möglich in der Nationalversammlung erörtert werden könnte. Das Ministerium für Kultur und Kommunikation, das bereits mehrere Arbeitssitzungen mit Vertretern von Fotografen, Berufsjournalistenverbänden, Presseverlagen, Presseagenturverbänden, wird diese Konzertierung in den nächsten Wochen einleiten.