Frédéric Mitterrand begrüßt die heutige Übergabe des Berichts des Ausschusses der Weisen über die Digitalisierung des Kulturerbes an die Europäische Kommission. Ein Jahr nachdem er im Rat der Kultusminister zum Einsatz einer solchen Arbeit aufgerufen hatte, beglückwünscht er alle, die daran teilgenommen haben, in erster Linie die drei Persönlichkeiten Maurice Lévy, Elisabeth Niggemann und Jacques De Decker, die er am 31. August in Paris empfangen hatte, sowie die zuständigen Kommissionsmitglieder Neelie Kroes und Androulla Vassiliou.

Der Minister ist erfreut, dass der Bericht die entscheidende Bedeutung der Digitalisierung des Kulturerbes bestätigt, die er in den Mittelpunkt seines nationalen und europäischen Handelns stellt. Der Bericht fordert mit Nachdruck, zu diesem Zweck öffentliche Mittel und öffentlich-private Partnerschaften einzurichten, wie es Frankreich im Rahmen des Projekts über Zukunftsinvestitionen tut. Was die Digitalisierung der Bibliotheksbestände betrifft, so wird in dem Bericht eine sehr intensive kollektive Reflexion eingeleitet, wie es Frankreich mit dem von Marc Tessier vorgelegten Bericht bereits Ende 2009 wollte.

Frédéric Mitterrand begrüßt daher die im Bericht des Ausschusses der Weisen aufgezeigten Wege, um die Unterstützung für das Europeana-Portal weiter auszubauen und der europäischen Politik zur Digitalisierung des Kulturerbes eine neue Dimension zu verleihen. Er freut sich, den Austausch zu diesem Thema mit den Mitgliedern des Ausschusses und den Kommissionsmitgliedern Neelie Kroes, Androulla Vassiliou und Michel Barnier fortzusetzen.