Frédéric Mitterrand, Minister für Kultur und Kommunikation, begrüßt das Inkrafttreten des Gesetzes vom 26. Mai 2011 über den E-Book-Preis.

Das Inkrafttreten des Gesetzes über den Preis des E-Books wird durch die Veröffentlichung seiner Durchführungsverordnung im Amtsblatt vom 11. November 2011 (Dekret Nr. 2011-1499 vom 10. November 2011) ermöglicht.

Dieser Erlass, der Gegenstand einer Mitteilung an die Europäische Kommission war, präzisiert die Definition des eBooks und die Modalitäten für die Festsetzung des Verkaufspreises durch den Verlag.

Das Gesetz vom 26. Mai 2011 bietet einen sicheren und an die Besonderheiten des Buchhandels angepassten Rechtsrahmen, der die Entwicklung eines umfangreichen und attraktiven legalen Angebots an E-Books für den Leser fördern wird.

Indem dem Verleger, wie dem Gesetz vom 10. August 1981, die Befugnis übertragen wird, für alle Wiederverkäufer, ob sie aus Frankreich oder aus dem Ausland tätig sind, den gleichen Verkaufspreis festzusetzen, Das Gesetz vom 26. Mai wird es den französischen Akteuren ermöglichen, die Voraussetzungen für einen fairen Wettbewerb zu schaffen.

Das Gesetz vom 26. Mai 2011 stellt den fortschrittlichsten Regulierungsrahmen in Europa für die Verbreitung von E-Books dar. Diese Regelung steht im Mittelpunkt der vom Ministerium für Kultur und Kommunikation entwickelten Strategie, um die gesamte Buchkette bei den digitalen Veränderungen zu begleiten, Bewahrung der so wesentlichen Vektoren der kulturellen Vielfalt wie redaktionelle Kreativität und Buchhandlung.