Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin nimmt zur Kenntnis, dass der Staatsrat den Antrag einiger Akteure des Kultursektors auf sofortige Wiedereröffnung von Kinos, Theatern und Theatern abgelehnt hat.

 unter Hinweis darauf, dass die Schließung von Kinos, Theatern und Theatern die Freiheit der Meinungsäußerung, die Freiheit des künstlerischen Schaffens, den freien Zugang zu kulturellen Werken und die Freiheit des Unternehmertums ernsthaft beeinträchtigt, Der Richter des einstweiligen Rechtsschutzes vertrat die Auffassung, dass diese Stilllegungsmaßnahme angesichts der jüngsten Verschlechterung des Gesundheitszustands und der Unsicherheiten, die seine kurzfristige Entwicklung belasten, keinen offensichtlich rechtswidrigen Eingriff in die fraglichen Freiheiten darstellte. In einem günstigeren Umfeld könne diese Maßnahme nicht allein deshalb aufrechterhalten werden, weil die Gefahr einer Übertragung des Virus auf die Zuschauer bestehe.

 Die Kulturministerin hat bereits letzte Woche mit den Fachleuten Konsultationen eingeleitet, um an den Aussichten für eine Wiedereröffnung zu arbeiten, die Gesundheitsprotokolle zu stärken und anzupassen und ein widerstandsfähiges Modell zu entwickeln, das mit den notwendigen Anpassungen die mit der Entwicklung der Epidemie verbundenen Störungen so weit wie möglich zu begrenzen.

 Diese engagierte Arbeit mit Kulturschaffenden bringt auch Angehörige der Gesundheitsberufe zusammen. Sie werden in den kommenden Wochen fortgesetzt, um eine Erholung vorzubereiten, sobald es die gesundheitliche Lage erlaubt, unter den bestmöglichen Bedingungen.

 Für Roselyne Bachelot-Narquin: «Wenn dieser Schritt nicht rechtskonform war, drückte er viel Leid und Empörung aus. Wir müssen ihn hören. Jetzt müssen wir ein widerstandsfähiges Modell für das Funktionieren von Kulturstätten aufbauen, das die Gesundheit der Franzosen schützt und sie sicher alle Formen der Kultur genießen lässt. Seit mehreren Tagen arbeiten wir mit den Fachleuten zusammen, um dieses Modell zu entwickeln, und insbesondere gestern um den Premierminister an einem Nachmittag intensiver Arbeit, der auf einen fruchtbaren Austausch mit einem Mitglied des wissenschaftlichen Rates am Morgen folgte. Alles liegt auf dem Tisch: Zeitplan, Protokolle, Anpassungen an die sanitären Bedingungen und Merkmale der Räume. Ich begrüße den Geist der Verantwortung und des Dialogs der Verantwortlichen für darstellende Kunst und Film, aber auch der Museen und Denkmäler. Gemeinsam werden wir diese Herausforderung annehmen».