Die Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin äußert ihre Bestürzung über das plötzliche Verschwinden von Ousmane Sy, derBabson », Mitglied des Kollektivs FAIR[E] und Co-Direktor des Nationalen Choreografischen Zentrums (CCN) von Rennes und der Bretagne.                                                                                               

Sowohl Tänzer als auch Choreograph, seit den 1990er Jahren eine unverzichtbare Figur im Hip-Hop, Spezialist für house dance und Botschafter der french touchOusmane Sy trat zunächst in die legendäre Band ein Wanted Posse mit dem er 2001 die Weltmeisterschaft gewann Battle of the Year. Anschließend gründete er mit Yugson die Gruppe Serial Stepperz mit dem er zahlreiche französische und internationale Battles gewonnen hat.

Ab 2012 gründete er die Gruppe ParadoxSal, ausschließlich weiblich, in dem er eine ästhetische und kulturelle Forschung anregt, die 2019 mit der Gründung von Queen Blood ihren Höhepunkt findet.  

Gleichzeitig entwickelt er seit 2014 All 4 HouseEin einzigartiges Konzept bestehend aus Kreationen, Veranstaltungen, Partys und Schulungen der besten französischen und internationalen Tänzer und DJs.

Seit Januar 2019 leitete er gemeinsam mit Bouside Ait Atmane, Iffra Dia, Johanna Faye, Céline Gallet, Linda Hayford, Saïdo Lehlouh und Marion Poupinet das Kollektiv FAIR[E].

Im Dezember 2020 veröffentlichte das Kollektiv FAIR[E] eine wichtige Podiumsdiskussion mit dem Titel Ein Gebrauch von der WeltEs endete mit diesen Worten: «Ein wenig träumen - sich viel vorstellen - Und gemeinsam tun». Worte, die unendlich ähnlich Ousmane Sy sind.

Ousmane Sys Großzügigkeit, Kreativität, Anspruch und Engagement fehlen bereits schmerzlich in der französischen choreografischen Landschaft.