Seit zwei Jahrhunderten haben die nationalen Museen, das Nationale Zentrum der bildenden Künste, das Nationale Mobiliar, die Manufaktur von Sèvres, das Zentrum der nationalen Denkmäler oder das Ministerium der Armeen Hunderttausende von Kunstwerken in den Museen Frankreichs niedergelegt, die großen Institutionen der Republik, die Verwaltungen und viele andere Verwahrstellen in Frankreich und im Ausland.

Die 1996 gegründete Kommission für die Hinterlegung von Kunstwerken (CRDOA) hat zusammen mit den Anmeldern einen systematischen Ansatz für die Einziehung dieser Hinterlegungen eingeführt und die Folgemaßnahmen festgelegt, die eingeleitet werden können, wenn ein Verstoß festgestellt wird.

Zum ersten Mal in diesem Jahr enthält der Tätigkeitsbericht der CRDOA einen detaillierten, genauen und quantifizierten Überblick über den Fortschritt der Überprüfungsmissionen, der sich auf die Berichte der hinterlegenden Organe stützt, die dem Generalsekretariat im Jahr 2019 übermittelt wurden.

Aus diesen Berichten geht hervor, daß die Vorarbeiten in einem Tempo fortgesetzt wurden, das angesichts der in den Texten gesetzten Fristen noch beschleunigt werden muß. Diese Situation erklärt sich durch zahlreiche Fallstricke und materielle Schwierigkeiten, die beseitigt werden müssen - zum Beispiel die große Streuung der Werke, das Alter oder auch der Umfang einiger Depots.

Zu den vom Ausschuß empfohlenen Lösungen gehören insbesondere die Nutzung aller möglichen Formen der Gegenseitigkeit oder des Ersatzes für die Durchführung der Vor-Ort-Meldemissionen sowie die gemeinsame Nutzung der Datenbanken der hinterlegenden Organe mit den Verwahrstellen, um die Vorbereitung der Wiedergabe von Kunstwerken zu erleichtern.

Der Tätigkeitsbericht 2019 der CRDOA ist auf der Website des Ministeriums für Kultur abrufbar: https://bit.ly/35cNbKw