Die Ministerin für Kultur erfuhr von der erstinstanzlichen Entscheidung des Gerichts von Créteil gegenüber dem Präsidenten von Radio France, Mathieu Gallet, über Ereignisse aus den Jahren 2012 bis 2014, als er Vorsitzender des Nationalen Instituts für audiovisuelle Medien war.

Die Kulturministerin bekräftigt ihr Engagement für die Einhaltung der Regeln der öffentlichen Auftragsvergabe und für die Vorbildlichkeit der Leiter öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen. Diese Anforderungen sind die unverzichtbare Grundlage für das Vertrauen unserer Bürger in das öffentliche Handeln.

Das geltende Gesetz ermächtigt heute allein den Obersten Rat für audiovisuelle Medien, die Mandate der Leiter der öffentlich-rechtlichen audiovisuellen Gesellschaften zu ernennen und aufzulösen.

Die laufenden Überlegungen zur Umgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehen eine Änderung der Ernennungsverfahren vor, mit dem Ziel, die Unabhängigkeit der Medien zu gewährleisten und gleichzeitig die Verantwortung der Führungskräfte gegenüber ihrem Verwaltungsrat zu stärken.