Kulturminister Franck Riester begrüßte heute die Unterzeichnung der von Françoise Laborde und Laura Lemens Boy gegründeten und von Laurence Bachman und Bouchera Azzouz geleiteten Charta «Für Frauen in den Medien» (PFDM).

Der Verein PFDM bringt Medienfrauen zusammen und fördert seit sieben Jahren die Gleichstellung und Gleichstellung von Frauen und Männern in diesem Bereich. Angesichts der täglichen Beobachtung von sexueller Belästigung und sexistischem Verhalten hat der Verein beschlossen, Medienunternehmen für eine Verhaltenscharta zu mobilisieren «Ich informiere, handle, teile, setze mich ein».

Diese Charta, die die Unterstützung des Kulturministers Franck Riester und der Staatssekretärin des Premierministers für Geschlechtergleichstellung und Antidiskriminierung Marlène Schiappa erhält, wurde heute unterzeichnet, dem Ministerium für Kultur von 18 Vertretern großer Medienunternehmen (Rundfunk, Fernsehen, Produktionshäuser und audiovisuelle Agenturen):

Yves Bigot (TV5 Monde), Pierre-Antoine Capton (Mediawan), Véronique Cayla (ARTE), Delphine Ernotte (France Télévisions), Mercedes Erra (Havas Worldwide), Hélène Etzi (Disney Channel EMEA & Disney TV France), Biane (Godocmier), Europa (Serge)Gilles Pélisson (TF1-Gruppe), Maxime Saada (Canal+-Gruppe), Maryam Salehi (NRJ-Gruppe), Marie-Christine Saragosse (Frankreich Medien Welt), Nicolas de Tavernost (M6-Gruppe), Christophe Thoral (Lagardère Active), Laurent Radio (Weiil), Alait.

Kulturminister Franck Riester bekräftigte das ständige Engagement des Kultusministeriums in diesem Bereich: Fernsehen, Radio und alle Medien sind Zugänge zur Kultur. Sie haben eine Vorbildfunktion. Das Ministerium für Kultur engagiert sich stark für Fragen der Vielfalt, Gleichheit und Bekämpfung jeglicher Form von Diskriminierung und Belästigung. Mehr als eine Baustelle ist es ein Kampf, den wir für unsere Gesellschaft führen müssen».

Der Unterzeichnung der Charta folgte die Verleihung der jährlichen PFDM-Trophäen an fünf Preisträger: Lisa Azuelos (Preis für Fiktion), Camille Bidermann-Roizen (Preis für inspirierende Frauen), Laurence Bloch (Preis für Frauen in den Medien des Jahres), Yasmina Jaafar (Preis für Feminismus) und Claire Lajeunie (Dokumentarfilmpreis) wurden für ihre Arbeit, ihren Werdegang und ihr Engagement für die Aufwertung der Stellung der Frauen in der Gesellschaft gewürdigt.