Frédérique Vidal, Minister für Hochschulbildung, Forschung und Innovation, und Kulturminister Franck Riester haben erstaunt erfahren, dass Les SuppliantesDas von Philippe Brunet, Direktor der antiken Theaterkompanie Demodocos inszenierte Eschyle-Stück konnte am Montag, dem 25. März, nicht in der Sorbonne aufgeführt werden. Eine kleine Gruppe von feindlichen Individuen, die behaupteten, gegen den angeblichen «Rassismus» der Inszenierung zu kämpfen, verhinderten physisch die Schauspieler, um sich vorzubereiten, während das Publikum selbst draußen stand.

 

Wie die Präsidentschaft der Universität in Erinnerung ruft, werden in diesem Stück die Argianer-Griechen und die Danaiden, Töchter von Danaos aus Ägypten, getreu den alten Theaterpraktiken aufgeführt, von Schauspielerinnen und Schauspielern mit weißen Masken bzw. schwarzen Masken, wie sie damals üblich waren.

 

Die Minister verurteilen nachdrücklich diesen beispiellosen Angriff auf die Freiheit der Meinungsäußerung und des Schaffens im akademischen Raum, der allen akademischen Werten und republikanischen Prinzipien widerspricht. Sie betonen auch, dass die Vorwürfe dieser Gruppe von Störenfrieden gegen dieses Stück unverständlich sind: Les Suppliantes ist ein Werk, das den Begriff der Überwindung von Konflikten in den Mittelpunkt stellt. Indem sie verhindert haben, dass dieses Stück im Namen einer militanten Ideologie gespielt wird, spielen diese Disruptoren das Spiel der Diskriminierung und Ausgrenzung, das sie angeblich bekämpfen. 

 

Die Minister unterstützen die Universität, den Regisseur dieses Stückes, die Schauspieler und alle, die an der Organisation dieses Stückes beteiligt waren. In Absprache mit dem Regisseur wünschten sie eine neue Darstellung der Flehend in den nächsten Wochen stattfinden. Auf ihren Wunsch wird sie in der privilegierten Umgebung des großen Amphitheaters der Sorbonne empfangen, wo sie unter den besten Bedingungen stattfindet.

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