Ende Juli wurde das Ministerium für Kultur um Stellungnahme des Berichtsentwurfs des Rechnungshofs gebeten, in dem eine erste Bilanz der Erhaltung und Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame de Paris vorgelegt wurde. Die Antworten sind dem heute veröffentlichten Abschlussbericht als Anlage beigefügt (Seiten 167 bis 169).

Der Bericht des Hofes enthält fünf Empfehlungen.

Drei davon (über die Einführung einer analytischen Buchführung, die Erfassung der beweglichen Gegenstände und die Überlegungen über die künftige Verwaltung der Kathedrale) entsprechen bereits laufenden oder geplanten Aktionen.

In Bezug auf die Notwendigkeit, die Ursachen des Brandes vom 15. April 2019 und gegebenenfalls die daraus resultierenden Fehlfunktionen zu ermitteln, Das Ministerium für Kultur hat sich in den ersten Tagen nach dem Brand als Nebenkläger in das Gerichtsverfahren eingebracht. Im Rahmen der laufenden polizeilichen Ermittlungen werden Ermittlungsmaßnahmen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Verwaltung durchgeführt, die umfassender sind als diejenigen, die eine Verwaltungsinspektion einleiten könnte, um mögliche persönliche Verantwortlichkeiten oder Verstöße festzustellen Egal, wer es war. Aus diesem Grund hielt das Ministerium es nicht für angebracht, eine administrative Untersuchung zu diesem Thema einzuleiten.

Im Übrigen heißt es in der Empfehlung des Hofes, dass das Ministerium für Kultur in Ermangelung einer behördlichen Untersuchung der Umstände, unter denen sich der Brand vom 15. April 2019 ereignet hat, «die Lehren zu ziehen, die auf allen Ebenen dieses Schadens operativ zu ziehen sind». Das Ministerium zog sofort die Konsequenzen aus dem Drama Unserer Lieben Frau auf nationaler Ebene, indem es eine Sicherheitsaudit in allen Kathedralen initiierte. In den nächsten zwei Jahren werden mehr als 160 Millionen Euro für die Restaurierung, aber auch für die Sicherung dieser Gebäude aufgewendet - basierend auf den genannten Sicherheitsaudits. Eine solche Investition ist beispiellos.

Darüber hinaus die Finanzierung des Betriebs der öffentlichen Einrichtung Bauherr geschaffen, um die Baustelle von Notre-Notre-Frau durch die öffentliche Subskription wird durch die untrennbare Verbindung zwischen einem engagierten und leistungsfähigen Bauherrn und der guten Realisierung einer so großen Baustelle gerechtfertigt. Überwachung der Arbeiten, Auftragsvergabe, Überwachung des ordnungsgemäßen Fortgangs jeder der zahlreichen Operationen, aus denen sie sich zusammensetzt, die von sehr unterschiedlichen Dienstleistern durchgeführt werden, sind für die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten und die Einhaltung der Fristen im Einklang mit den Absichten der Geber von wesentlicher Bedeutung.

Ebenso erfordert die richtige Information der Letztgenannten, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung ihrer Versprechen, aber auch der Öffentlichkeit, über den Ablauf der Baustelle, dass - übrigens minimale - Ausgaben für die Kommunikation aufgewendet werden.

Diese Zuweisung eines marginalen Teils der nationalen Zeichnung zur Finanzierung der öffentlichen Einrichtung, die die Bauherrschaft innehat, wurde vom Minister für Kultur bei den Debatten über das am 29. Juli 2019 verabschiedete Gesetz klar angegeben. Letzterer hatte nämlich erklärt, dass «Die aus der nationalen Zeichnung hervorgehenden Mittel auch zur Finanzierung seines [Betriebs] der öffentlichen Einrichtung] verwendet werden. » (Sitzung vom 10. Juli 2019, neue Lesung des Senats).

Gleichzeitig wurde beschlossen, dass das Ministerium für Kultur die Miete der Räumlichkeiten der öffentlichen Einrichtung übernimmt.

Der Brand von Notre-Dame de Paris hat zu einer beispiellosen Welle der Großzügigkeit geführt, um eines der emblematischsten Denkmäler unserer Geschichte zu retten. Das Ministerium für Kultur ist sich seiner Verantwortung voll und ganz bewusst, um in transparenter Weise eine optimale Verwendung der gesammelten Gelder sicherzustellen, um die Kathedrale so schnell wie möglich zu restaurieren.