Das Projekt, das darauf abzielt, die Verwaltungsformalitäten und Anträge des Ministeriums für Kultur auf finanzielle Unterstützung zu 100% zu digitalisieren, wurde im Rahmen der ersten Ausschreibung des Fonds für die Umwandlung öffentlicher Maßnahmen (FTAP) ausgewählt.

« Das Kulturministerium, eines der ersten Ministerien, das ein Online-Portal eingerichtet hat, engagiert sich intensiv für Modernisierung und Vereinfachung. Die Unterstützung des Fonds für die Umgestaltung öffentlicher Maßnahmen wird es uns ermöglichen, die Digitalisierung und Verbesserung der Dienstleistungen für die Nutzer noch weiter voranzutreiben », kommentierte Kulturministerin Françoise Nyssen.

Das Projekt des Kulturministeriums wird in diesem Rahmen mit zwei Millionen Euro ausgestattet.

Die Dematerialisierung betrifft alle Verfahren, die bei den zentralen und dezentralen Dienststellen des Kultusministeriums durchgeführt werden. Insgesamt werden jährlich über 550'000 Anfragen verschiedener Nutzer (Privatpersonen, Verbände, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Gebietskörperschaften oder andere staatliche Stellen) vom Kulturministerium geprüft (Antrag auf Information, Zuschuss, städtebauliche Genehmigung an denkmalgeschützten Standorten oder Arbeiten an historischen Denkmälern, Lizenzen für Unterhaltungsunternehmer oder Ausfuhrbescheinigungen für Kulturgüter).

Alle diese Verfahren werden bis 2021 vollständig dematerialisiert und ermöglichen es, die Qualität der Dienstleistungen für die Nutzer durch die Vereinfachung der Verfahren, die Verkürzung der Untersuchungsfristen und eine größere Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Verfahren zu verbessern. Mit diesem Projekt sollen auch die Arbeitsbedingungen der Bediensteten und die Verwaltungseffizienz verbessert werden.