Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin kündigt einen Plan zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in drei Schwerpunktbereichen an: darstellende Kunst, bildende Kunst und Buch.

Der Kampf gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt steht im Mittelpunkt der Verpflichtungen des Kultusministeriums.

So wurde seit 2017 eine Reihe von Maßnahmen in den öffentlichen Diensten und Einrichtungen des Ministeriums eingeführt: Sensibilisierungsmaßnahmen, Schulungen, Präventionsmaßnahmen, Einrichtung einer Abhörstelle, um die Meldung und Bearbeitung zu erleichtern.

Darüber hinaus wurde bei der Durchführung der Kulturpolitik ein innovativer Ansatz verfolgt: Die staatlichen Beihilfen müssen von der Einführung von Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Situationen sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt durch das begünstigte Unternehmen abhängig gemacht werden. Das Kino war der erste Sektor, der diese Art von Maßnahmen einführte und vor kurzem von der Musik ergänzt wurde, da der Zugang zu den Beihilfen, die vom Nationalen Zentrum für Film und Animationsbild und vom Nationalen Zentrum für Musik gezahlt werden, von ihnen abhängig ist.

Für 2021 wird das Ministerium für Kultur einen Plan zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in drei neuen Bereichen einführen: darstellende Kunst, bildende Kunst und Buch.

Dieser Plan umfasst auch einen Plan zur Verstärkung der Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in der künstlerischen und kulturellen Hochschulbildung. Dieser sieht ergänzende Maßnahmen für die Ausbildung der Schüler vor, aber auch die operative Begleitung der Schulleitungsteams bei der Verhütung und Bewältigung dieser Gewalt.

Ziel des Kultusministeriums ist es, sicherzustellen, dass der Kampf gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt die gesamte Kulturpolitik durchdringt.