Roselyne Bachelot-Narquin, Ministerin für Kultur, im Einvernehmen mit Gérard Daudet, Bürgermeister von Cavaillon, Präsident des Ballungsraums Lubéron Monts de Vaucluse, Departementsrat Vaucluse, Regionalrat Provence-Alpes-Côte d'Azur, und Jacqueline Lacotte, Präsidentin der Garance, erteilt seine Zustimmung zur Ernennung von Chloé Tournier zur Leitung der Garance auf einstimmigen Vorschlag der Jury vom 9. Juni 2021.

Seit 2016 leitet Chloé Tournier den MAIF Social Club in Paris. Zuvor war sie Direktorin des Kangaba-Lagers in Bamako und später Geschäftsführerin der Marseiller Gesellschaft La part du armer.

Mit ihrem Projekt «Die Gegenwart neu verzaubern», zeigt Chloé Tournier ihren Ehrgeiz für eine nationale Bühne, die mit ihrer Zeit, mit der zeitgenössischen Schöpfung und mit der Realität des Lebens der Menschen auf ihrem Territorium im Einklang steht, Er beansprucht einen freudigen Anteil in allen Dimensionen seiner Tätigkeit.

In dem Bestreben, sich an die Vielfalt der Bevölkerungen zu wenden, will sie die Ästhetik, die sich in der Garance kreuzen werden, durch die multidisziplinäre Programmierung, die über lange Zeit anwesenden Künstler und die verschiedenen Formen der angebotenen künstlerischen Experimente vervielfachen.

Alle Räume der Garance werden mobilisiert, einschließlich der Halle und des Vorplatzes, aber auch nicht dedizierte Orte in der Stadt und der Agglomeration. Zusätzlich zur dezentralen Programmplanung im Departement Vaucluse wird ein Einsatz in den regionalen Naturparks Nomade(s)Diese Initiative steht seit 20 Jahren für den Geist der Garance.

Es werden zwei neue Höhepunkte geschaffen, einer der neuen Magie gewidmet, der andere rund um die Verbindung zwischen Küchen und Kulturen, zusätzlich zum weiteren Engagement der Garance in der Biennale «Das ist kein Luxus»in Avignon von der Fondation Abbé Pierre und dem Verein Le Village organisiert.

In Anbetracht des Territoriums als dritte Säule des Ökosystems der Garance, mit Künstlern und Menschen, Chloé Tournier plant die Umsetzung ihres Projekts nach einer Logik der Zusammenarbeit mit benachbarten Kulturstätten, aber auch mit Partnern außerhalb des Kulturfeldes wie Bildungseinrichtungen, die Betreuungseinrichtungen oder die Strafanstalten.

Schließlich möchte Chloé Tournier die Tätigkeit der Garance in eine territoriale Kontinuität einordnen, die von der nächsten Nachbarschaft bis zum Ausland reicht und die sie in zwei Richtungen entwickeln möchte: in Nordeuropa und im Mittelmeerraum.

Sie tritt die Nachfolge von Didier Le Corre an, der die Garance seit 2013 leitet und dessen entschlossenes Engagement für die Entwicklung des Projekts La Garance in der Nähe der Künstler und der gesamten Bevölkerung des Gebiets die Ministerin sehr begrüßt.