Auf Vorschlag von Roselyne Bachelot-Narquin ernannte der Präsident der Republik Laurent Le Bon zum Präsidenten des Nationalen Zentrums für Kunst und Kultur - Georges Pompidou.

Laurent Le Bon ist seit 2014 Präsident der öffentlichen Einrichtung des Nationalmuseums Picasso-Paris. Er bereitete die Wiedereröffnung dieser Institution nach umfangreichen Arbeiten vor und definierte die Identität dieses international bedeutenden Museums grundlegend neu. Zuvor war er der erste Direktor des Centre Pompidou - Metz gewesen, von 2008 bis 2014, nachdem er von 2000 bis 2010 als Kurator am Nationalmuseum für moderne Kunst gearbeitet hatte.

Kunsthistoriker von internationalem Ruf, Kurator von bemerkenswerten Ausstellungen, im Centre Pompidou («Dada» im Jahr 2005), im Centre Pompidou Metz («Meisterwerke? » im Jahr 2010) und in vielen anderen Institutionen, Laurent Le Bon wird den Vorsitz eines Centre Pompidou übernehmen, das in eine neue Ära eintritt. Vor dem Beginn umfangreicher Arbeiten an seinem Wahrzeichen wird der neue Präsident als erste Aufgabe haben, zusammen mit allen Teams ein neues Kulturprojekt für das Zentrum während und nach der Baustelle zu entwerfen.

Die Zeit der Arbeiten wird eine Gelegenheit für das Zentrum sein, die Öffentlichkeit in ganz Frankreich und Frankreich zu treffen, die bestehenden Partnerschaften zu stärken, aber auch neue Aktionen «außerhalb der Mauern» zu experimentieren. Parallel dazu verfolgt Herr Le Bon das Ziel, die Baustelle selbst zu einem «Kulturakt» zu machen, der zur Stadt hin offen ist.

Ganz allgemein möchte Herr Le Bon die multidisziplinäre Berufung des Zentrums bekräftigen und die Verbindungen zwischen seinen verschiedenen Komponenten ausbauen. Die Rolle des Centre Pompidou im Dienste des zeitgenössischen Schaffens wird gestärkt. Der Schwerpunkt liegt schließlich auf der Jugend und der Qualität des Empfangs im renovierten Gebäude.

Roselyne Bachelot-Narquin begrüßt diese Ernennung und begrüßt die Arbeit von Serge Lasvignes als Leiter des Centre Pompidou. Durch sein Engagement für die künstlerische und kulturelle Bildung, durch die Festigung des Platzes des Zentrums in den gesellschaftlichen Debatten und eine Politik von sehr dynamischer internationaler Ausstrahlung, Serge Lasvignes trug ein weltoffenes Centre Pompidou, das dem ursprünglichen Ehrgeiz dieses Hauses gerecht wurde.