Unter der Führung des Kultusministeriums, der ersten Behörde, die beide Labels erhielt Gleichheit und Vielfältig Im vergangenen Herbst erhielten 11 öffentliche Einrichtungen unter der Aufsicht des Kultusministeriums das Label Vielfältig von der AFNOR verliehen.

Neben den Überlegungen, Verfahren, Instrumenten und Begleitmaßnahmen des Kulturministeriums haben diese Einrichtungen konkrete Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt ergriffen auf ihrer Ebene, in Bezug auf ihr Personal, ihre Zielgruppen, ihre Studenten und Dienstleister sowie in der Kulturpolitik, die sie verfolgen.

Diese preisgekrönten Einrichtungen sehen ihr Engagement und ihren proaktiven Ansatz zur Förderung der Vielfalt und zur Bekämpfung von Diskriminierungen, der von der internationalen Normungsorganisation begrüßt wird.

Es handelt sich um folgende Einrichtungen: das Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP); die École nationale supérieure d'architecture de Saint-Etienne, die École nationale supérieure d'architecture de Versailles, die öffentliche Einrichtung des Palais de la Découverte et de la Cité des Sciences et de l'Industrie (Universcience), die öffentliche Einrichtung des Parks und der Großen Halle von Villette (EPPGHV), das Nationale Institut für Kulturerbe (INP)das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers (Mucem), die Opéra-Comique, die Versammlung der Nationalen Museen-Grand Palais (RMNGP), das Nationaltheater von La Colline, das Nationaltheater von Straßburg.

Kulturministerin Françoise Nyssen begrüßt, dass "die vom Kulturministerium eingeleitete und von der AFNOR anerkannte Dynamik alle unsere Strukturen mobilisiert".

Jedes dieser Auszeichnungen wird von einem unabhängigen Ausschuss vergeben, der sich aus Vertretern der Verwaltung, der Arbeitgeber und der Gewerkschaften zusammensetzt. Bei der Entscheidungsfindung stützten sich diese Kommissionen auf eingehende Prüfungen, die von der AFNOR in den einzelnen Instituten durchgeführt wurden. 

Ein Dutzend anderer staatlicher Einrichtungen, die unter der Aufsicht des Ministeriums stehen, haben einen Labelisierungsprozess eingeleitet, der bis Sommer 2018 abgeschlossen sein wird. Das Ministerium für Kultur wird in den kommenden Monaten neue Bewerbungen unter den Akteuren des Ministeriums - insbesondere unter den Hochschulen - und den Unternehmen des öffentlich-rechtlichen audiovisuellen Sektors einreichen.