Im Jahr 2019 zeigte das französische Kino erneut seine Vitalität, Vielfalt, Fähigkeit, die Blicke zu verändern und das Bewusstsein zu wecken.

Er hat uns mit einem einfachen Porträt entflammt; er hat die Macht des Wortes in Erinnerung gerufen, um die Wahrheit wahr werden zu lassen; er hat einen neuen Blick auf den Autismus und seine Wirklichkeit geworfen; er hat den Kampf eines Menschen gegen Ungerechtigkeit und Antisemitismus nachgezeichnet; Er hat die Vororte dargestellt, ohne der Leichtigkeit nachzugeben; er hat uns nostalgisch gemacht angesichts der Zeit; und er hat uns die Ungeheuerlichkeit gezeigt, zu der die Menschheit fähig ist, und das Licht, das man trotz allem finden kann.

 Kulturminister Franck Riester gratuliert herzlich allen Filmschaffenden, Künstlern und Technikern, die für die Caesar-Zeremonie 2020 nominiert wurden.

 Angesichts der Reaktionen auf die Bekanntgabe dieser Ernennungen erinnert Franck Riester daran, dass:

  • «Die Akademie der Künste und Techniken des Kinos ist eine völlig unabhängige Einrichtung. Sie ist frei von ihrer Wahl und ihrer Arbeitsweise. Es ist daher nicht meine Aufgabe, in sein Nominierungsverfahren einzugreifen, die Bedingungen für die Eignung von Filmen festzulegen oder die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der Akademie festzulegen.
  • Ich werde die schöpferische Freiheit mit der gleichen Entschlossenheit verteidigen und schützen, mit der ich jeden Tag alle Formen von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt bekämpfe. Ich wiederhole: Talent ist kein mildernder Umstand; Genie ist keine Garantie für Straflosigkeit. Ein Künstler ist ein Mensch wie alle anderen.»