Kulturministerin Françoise Nyssen möchte dem am 5. Januar 2018 verstorbenen Kunsthistoriker und Akademiker Bruno Foucart ihre Anerkennung zollen.

Bruno Foucart war schon immer in der Nähe der Denkmalpflege des Kulturministeriums. Von Beginn seiner Karriere an, als er zum Berater des damaligen Kulturministers Michel Guy ernannt wurde, widmete er sich der Sanierung der Architektur des 19. Jahrhunderts und ließ Listen der repräsentativsten Gebäude erstellen. Er ist insbesondere der Urheber zahlreicher Klassifizierungen von Gebäuden aus diesem Jahrhundert und dem 20. Jahrhundert als historische Denkmäler, insbesondere in Nancy, wo er den Schutz mehrerer Jugendstilgebäude anbieten wird.

Als Autor zahlreicher Werke trägt er zu mehreren thematischen Ausgaben der Zeitschrift Monuments historique an Bahnhöfen, Museen, Krankenhäusern, Stadtplanung und Restaurierung bei. 1979 übernahm er das Generalkommissariat der großen Viollet-le-Duc-Ausstellung im Grand-Palais. Bruno Foucart spielte auch eine wichtige Rolle bei der Wiederentdeckung der Malerei des 19. Jahrhunderts.

1995 wurde er zum Vizepräsidenten der Nationalen Kommission für das Inventar der Denkmäler und künstlerischen Reichtümer Frankreichs ernannt.

Als Mitglied der Obersten Kommission für historische Denkmäler (Sektion Arbeiten von 1994 bis 2002, dann Sektion Schutz bis 2011) leitete er die 13. Ausgabe der Denkmalpflege zum Thema «Von der guten Nutzung des Erbes: verwenden, um zu konservieren oder zu konservieren, um zu verwenden? »  im November 2003 in Marseille.

Von 2005 bis 2011 war er Vorstandsmitglied des Zentrums für Nationaldenkmäler.

Ich spreche seiner Familie und seinen Angehörigen mein aufrichtiges Beileid aus.