Er war Direktor des Taschenbuchs, Direktor der Gruppe Livre/Hachette, dann Direktor der Presses de la Cité, bevor er 1987 seinen eigenen Verlag gründete und dort etwa 800 Titel und so unterschiedliche und bedeutende Autoren wie Marcel Pagnol veröffentlichte, Raymond Aron, Jacqueline de Romilly oder auch Fernand Braudel. 

Wir erinnern uns auch daran, dass Bernard de Fallois 2012 mit der Veröffentlichung «Die Wahrheit über die Harry-Quebert-Affäre» von Joël Dicker, einem weltweiten Bestseller, der mit dem Großen Preis des Romans der französischen Akademie und dem Goncourt der Gymnasiasten ausgezeichnet wurde, einen großen Erfolg hatte.

Bernard de Fallois war auch ein großer Proustianer: Ihm verdankt man die Entdeckung und Ausgabe der Manuskripte von «Jean Santeuil» und «Contre Sainte-Beuve». Man wird sich auch an seinen 1961 veröffentlichten Essay über Simenon erinnern. Bernard de Fallois war einer der ersten, der vor einem bestimmten literarischen Hintergrund argumentierte, dass der Schriftsteller mit Millionen von Lesern einfach ein großer Schriftsteller war.   

Ich spreche seiner Familie und seinen Angehörigen mein aufrichtiges Beileid aus.