Mit Trauer hat die Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin vom Tod von Jean-Claude Fasquelle erfahren.

Eine große Figur der französischen Ausgabe hat uns verlassen.

Jean-Claude Fasquelle wurde in eine Familie von Verlegern geboren. Sein Großvater gründete 1896 den Verlag Fasquelle, der mit dem Verlag Charpentier fusionierte, der unter anderem Emile Zola veröffentlichte. Die Fasquelle-Ausgaben veröffentlichten später Octave Mirbeau, Joris-Karl Huysmans, Edmond Rostand und Marcel Pagnol.

Als er 1954 im Alter von 24 Jahren das Familienhaus übernahm, fusionierte er 1967 mit dem Verlag Grasset.

Unter seiner Leitung wurde der Verlag Grasset und Fasquelle Anfang der 2000er Jahre zu einem wichtigen Akteur der Branche mit zahlreichen renommierten Literaturpreisen. Dank ihm kamen große Namen der Literatur wie Umberto Eco oder der Nobelpreisträger Gabriel García Márquez nach Grasset.

Jean-Claude Fasquelle war auch Inhaber und Direktor des Monatsmagazins Le Magazine littéraire.

Mit seiner Leidenschaft, seinem Instinkt und seiner Gelehrsamkeit wird Jean-Claude Fasquelle die Geschichte des Verlagswesens prägen.

Die Kulturministerin spricht ihrer Familie und ihren Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus.