Jean-Louis Martin-Barbaz begann eine Schauspielkarriere am Theater, unter anderem unter der Leitung von Roger Planchon. Anschließend wählte er die Regie und schuf Stücke von Brecht, Shakespeare, Hugo, Goldoni, Racine, Feydeau, Musset, Tschechow, Marivaux.

Jean-Louis Martin-Barbaz, ein wichtiger Akteur in der Dekonzentration des Theaters, gründete 1982 das nationale Theaterzentrum Nord Pas-de-Calais - Comédie de Béthune, das er 10 Jahre lang leitete. Als überzeugter Lehrer gründete er 1993 die Compagnie-école, die zum Studio-Théâtre d'Asnières wurde, einer originellen Struktur, die auf 3 untrennbaren Säulen, einer Kompanie, einem Ort der Verbreitung und einer Theaterschule beruht. Als großer Pädagoge erkennen ihn viele Schauspieler als ihren ersten Meister in der Theaterpraxis an. Immer bereit, neue Projekte zu starten, gründete er 1996 ein Theaterfestival in seinem kleinen Dorf Izieu im Ain.

Kulturminister Franck Riester spricht seiner Familie und seinen Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus