Die Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin hat mit Trauer von Monique Blins Verschwinden erfahren.

Sie war eine große Figur im Theater der 60er Jahre und trug unter anderem zur Gründung des Festivals Nanterre-Amandiers bei, dessen Programmdirektorin sie wurde.

Sie war eine unermüdliche Anwältin des französischsprachigen, insbesondere afrikanischen Theaters, die sie verteidigte, als sie die Leitung des multidisziplinären Festivals der Francophonies de Limoges übernahm. Schon bald wurde sie zu einem internationalen Treffpunkt der frankophonen darstellenden Künste und empfing dort zahlreiche Autoren, Regisseure und Ensembles.

Neugierig auf alles, erkundete sie ständig Theaterkunst, Musik, Tanz und französischsprachiges Theater und gab oft jungen Talenten eine erste Chance.

Im Rahmen dieses Festivals gründete sie ein Haus der Autoren, ein Ort des Schreibens.

Seine Leidenschaft für Texte und seine Entdeckungsfreude spielen eine Rolle für das französischsprachige Theater und seine Autoren, von Kanada bis zum Libanon und dem afrikanischen Kontinent.

Sie wird einen sehr starken Eindruck in den Erinnerungen hinterlassen.

Roselyne Bachelot-Narquin spricht ihrer Familie und ihren Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus.