Die Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin äußert ihre Trauer über das Verschwinden des französischen Journalisten und Medienführers Etienne Mougeotte.

Nach professionellen Anfängen im Alltag Paris-Normandie, Er wechselte zu France Inter als Korrespondent in Beirut, Libanon, wo er den Sechstagekrieg live berichtete.

Bei ORTF und RTL beeindruckt seine Lebendigkeit und Arbeitsfähigkeit. 1974 wurde er Leiter der Nachrichtenabteilung in Europa 1. Unter seiner Leitung erlebte der Rundfunk eine rasante Entwicklung und wurde Spitzenreiter bei den nationalen Zuschauern.

Ernannt zum Direktor des Journal du Dimanche und 7 Tage TVSeine Vision vom Journalismus und seine verrückte Intelligenz sind wunderbar.

Mit Patrick Le Lay leitete er über zwanzig Jahre lang TF1 und zeigte großes Talent, um den Zeitgeist und die Wünsche der Zuschauer einzufangen. Seine Medienkenntnisse und seine Intuition lassen ihn zudem sehr oft hellsichtig die Entwicklungen im audiovisuellen Sektor erahnen.

Wir verdanken ihm den Eintritt von Persönlichkeiten wie Claire Chazal, Jean-Pierre Pernaut, Stéphane Bern oder Jean-Pierre Foucault in unseren Alltag.

Als Etienne Mougeotte TF1 verließ, kehrte er zu seinen Anfängen in der Presse und im Radio zurück. An der Spitze des Figaro antizipiert er die Herausforderung der Digitalisierung und belebt in dieser Hinsicht und mit Erfolg Lefigaro.fr. Anschließend übernahm er die Leitung von Radio Classique, dessen Programmierung er mit Talent diversifizierte.

Etienne Mougeotte wird die Erinnerung an einen anspruchsvollen und aufmerksamen Koch mit beeindruckenden Arbeitsfähigkeiten und einem besonderen Bekenntnis zur Freiheit der Journalisten hinterlassen.

Roselyne Bachelot-Narquin spricht ihrer Familie und ihren Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus.