Kulturministerin Françoise Nyssen hat heute ihren Haushaltsplan für das Haushaltsgesetz 2019 vorgestellt.

Es zeigt das Vertrauen in das Ministerium für Kultur und seine Agenten in sein Handeln und in die Rolle der Kultur, in das Projekt der Transformation des Landes.

Die Mittel des Ministeriums für Kultur werden sich 2018 auf 10 Milliarden Euro belaufen:

  • Die Haushaltsmittel des Ministeriums werden gegenüber 2018 um 17 Mio. EUR (vor Mittelübertragungen) auf 3,63 Mrd. EUR steigen;
  • die öffentlichen Mittel für den öffentlich-rechtlichen audiovisuellen Sektor werden sich auf 3,86 Mrd. EUR belaufen und gegenüber 2018 um 35 Mio. EUR eingespart werden, was weniger als 1 % dieses Haushalts entspricht;
  • die Steuerausgaben für Kultur, Kultur und Kreativwirtschaft werden auf 1,5 Mrd. EUR geschätzt;
  • Die Steuermittel für Kino, audiovisuelle Produktion und Videospiele - die dem Nationalen Zentrum für Film und Bewegtbild zugewiesen werden - belaufen sich auf 679 Mio. EUR;
  • Die übrigen betroffenen Steuern - für das Nationale Zentrum für Gesang, Varietät und Jazz und die Vereinigung zur Unterstützung des privaten Theaters - belaufen sich auf 58 Millionen Euro. Das National Book Center wird nun durch Budgethilfe nach der Entscheidung des Premierministers finanziert.

 

Françoise Nyssen präsentierte die Grundzüge des Haushaltsplans 2019, der auch ein Haushalt der Wahl für territoriale Gerechtigkeit, Jugend, kulturelle Vielfalt und Antizipation sein wird:

 

1/ Die Wahl der territorialen Gerechtigkeit:

  • die Verringerung der geographischen Ungleichheiten wird die Gesamtheit der Einrichtungen des Ministeriums leiten und sich insbesondere in der Fortsetzung des Plans «Kultur in Ihrer Nähe» und einer verstärkten Unterstützung der Bibliotheken niederschlagen; Weitere 2 Mio. EUR werden vom Ministerium zusätzlich zu den 88 Mio. EUR des besonderen Zuschusses für Bibliotheken bereitgestellt;
  • Erhaltung der Politik des Kulturerbes zugunsten historischer Denkmäler (326 Mio. EUR für Mittelbewilligungen) und verstärkte Aufmerksamkeit für kleine Gebietskörperschaften (Verlängerung des Fonds um 15 Mio. EUR für Gebietskörperschaften mit geringen Mitteln);
  • Der Anteil der Mittel, der in der Nähe der Gebiete verwaltet wird, wird weiter steigen (+30 Mio. EUR im Jahr 2019), so dass das Ministerium seine Interventionsmittel zu 72 % dekonzentrieren kann.

 

2/ Die Wahl der Jugend:

  • Der Kampf gegen die kulturelle Segregation wird auch die Gesamtheit der Maßnahmen des Ministeriums leiten und sich insbesondere in der Ambition widerspiegeln, gemeinsam mit dem Bildungsminister Jean-Michel Blanquer die französische Schule zu machen «Schule für Kunst und Kultur»
  • Die Mittel für die künstlerische und kulturelle Bildung, die 2018 um 50 % gestiegen waren, werden 2019 um weitere 2 Mio. EUR erhöht;
  • Der Kulturpass wird von diesem Herbst bis zum Frühjahr 2019 mit 10'000 jungen Menschen getestet: 34 Millionen Euro sind für das Präsidentenprojekt vorgesehen.

 

3/ Die Wahl der kulturellen Vielfalt:

  • Die Förderung der darstellenden Künste wird mit 706 Mio. EUR geheiligt und durch verstärkte Interventionen zugunsten der Mode und des Designs oder der Fotografie ergänzt;
  • Die Maßnahmen des FONPEPS für nachhaltige Beschäftigung werden 2019 verlängert; der Anstieg der CSG wird zugunsten der Künstler-Autoren, mit denen die Abstimmung über ihren Sozialschutz im Herbst fortgesetzt wird, nachhaltig ausgeglichen;
  • Die Unterstützung für die bildenden Künste wird um 5% steigen.

 

4/ Die Wahl der Antizipation:

  • Zugunsten der Transformation des öffentlich-rechtlichen audiovisuellen Sektors, dessen erster Schritt 2019 unternommen wird, um ihn an neue Nutzungsformen anzupassen. Bis 2022 werden 150 Millionen Euro in die Digitalisierung investiert. Kreativinvestitionen bleiben erhalten (560 Millionen Euro). 35 Millionen Euro werden eingespart. Der Beitrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird 2019 nicht steigen, was in den letzten 10 Jahren noch nie vorgekommen ist;
  • Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern;
  • Zugunsten der Frankophonie, insbesondere mit dem Beginn der Renovierung des Schlosses von Villers-Cotterêts, das bis 2022 eine Stadt der französischen Sprache und Frankophonie werden wird;
  • Für Europa, dessen Sieg für das Urheberrecht am 12. September dieses Jahres die Bedeutung der Kämpfe verdeutlicht.

Angesichts dieser Herausforderungen begrüßte Françoise Nyssen das Engagement aller Mitarbeiter des Ministeriums und seiner Betreiber und rief dazu auf, die Veränderungen fortzusetzen und die Auswirkungen des Budgets des Ministeriums für Kultur besser zu bewerten.

 

Sie hat sich verpflichtet, die Mobilisierung zusätzlicher und innovativer Finanzmittel für die Ziele und Werte des öffentlichen Kulturdienstes fortzusetzen.

 

Die Rede der Kulturministerin und das Pressedossier sind online auf der Website des Kulturministeriums: www.culture.gouv.fr