Die Ausstellung «Vitrinen des Ateliers der Künstler im Exil», die zusammen mit dem Verein das Atelier der Künstler im Exil (aa-e) organisiert wird, wird bis zum 30. März 2018 im Kulturministerium in den Galerien des Palais-Royal in der 5 rue de Valois gezeigt.

Als Fenster zu den Realitäten der Welt lädt die Ausstellung «Die Schaufenster des Ateliers der Künstler im Exil» ein, den Blick zu öffnen, den Imperativ zu erfassen, der Frauen, Männer und Kinder zum Aufbruch, zur Wahl des Exils und zu seinen Prüfungen drängt, und die Not zu verstehen, die sie bei ihrer Ankunft ergreifen kann.

Die fünfzehn Künstler, die aus Afghanistan, Iran, der Demokratischen Republik Kongo, dem Sudan und Syrien kommen, neigen zur Spiegelwelt. Ihre Werke erforschen die intimen Tiefen der Begriffe Würde und Menschlichkeit; hinterfragen die Grundprinzipien des Asylrechts.

Das Atelier der Künstler im Exil (aa-e), eine in Frankreich einzigartige Struktur, hat die Aufgabe, Künstler im Exil aller Herkunft, aller Disziplinen zu identifizieren, sie im Hinblick auf ihre Situation und ihre künstlerischen und administrativen Bedürfnisse zu begleiten, ihnen Arbeitsplätze und Arbeitsplätze zu bieten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu strukturieren und ihre Praxis auszuüben. Judith Depaule und Ariel Cypel, Vertreter des Vereins aa-e, waren heute bei der Vernissage neben den ausgestellten Künstlern anwesend.

« Indem wir Künstlern im Exil in den Schaufenstern dieses Ministeriums Platz bieten, ziehen wir nur den Faden einer langen Tradition. Kultur in Frankreich kennt keine Grenzen ». Françoise Nyssen, 29. Januar 2018.

Finden hier die gesamte Rede sowie das Pressedossier der Ausstellung hier.