Zunächst möchte ich an meine völlige Ablehnung der Thesen und des Engagements von Charles Maurras erinnern. Es gibt absolut keine Zweideutigkeit in meiner Position.
Die Polemik um das «Buch der nationalen Gedenkfeiern» ist nicht die erste, da das Kultusministerium 2011 beschlossen hatte, das «Sammlung der nationalen Feiern" im "Buch der nationalen Gedenkfeiern" nach der Aufregung, die die "Feier von Louis-Ferdinand Céline" ausgelöst hatte.

Diese Entscheidung war Ausdruck des Willens, diese Arbeit der Identifizierung durch das Hohe Komitee der nationalen Gedenkfeiern nicht nur auf die zu feiernden Stunden des Ruhmes, sondern auch auf die dunklen Stunden der französischen Geschichte zu beschränken.

Wir sehen heute, dass die Zweideutigkeit fortbesteht. Dass das Gedenken als Aufruf gelebt werden kann, gemeinsam im Namen der Nation zu feiern. Dies führt zu Missverständnissen, die die französische Gesellschaft spalten können.

Wir müssen diese Zweideutigkeit beseitigen.

In Kürze werde ich die Mitglieder des Hohen Ausschusses unter dem Vorsitz von Frau Danielle Sallenave empfangen, um gemeinsam die Relevanz dieses von Experten im Namen des Staates geleiteten Gedenkschrittes in Frage zu stellen.

Außerdem habe ich den Leiter der Publikation des "Buches der nationalen Gedenkfeiern 2018" gebeten, an das Buch zu erinnern und seinen Nachdruck nach Entfernung der Maurras-Referenz einzuleiten.

Die Arbeit und das Fachwissen der Mitglieder des Hohen Ausschusses stehen natürlich nicht auf dem Spiel.