Roselyne Bachelot-Narquin, Ministerin für Kultur, leitete am Montag, den 14. Februar, den Ministerausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Kultur und Kommunikation, Jedes Jahr kommen rund 60 Persönlichkeiten aus diesen Bereichen zusammen und bieten die Gelegenheit, einen gemeinsamen Zwischenbericht über neue Fortschritte im Bereich der Gleichstellung und die noch zu bewältigenden Aufgaben zu erstellen.

Das Ministerium für Kultur engagiert sich seit 2017 für einen proaktiven und ehrgeizigen Ansatz zur Förderung der Gleichstellung in seinen Diensten und Einrichtungen sowie in allen Bereichen der Kulturpolitik, die im weitesten Sinne verstanden werden. Dieses entschlossene Engagement steht im Einklang mit der starken Ausrichtung, die Gleichstellung zur großen Sache des Fünfjahreszeitraums zu machen.

Der Fahrplan des Ministeriums für Gleichstellungsfragen enthält eine detaillierte Bestandsaufnahme der Fortschritte, die im vergangenen Jahr bei der Verhütung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der Bekämpfung von sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Belästigung erzielt wurden.

Der Ministerausschuss erörterte die Fortschritte, die im Bereich der Gleichstellung und der beruflichen Gleichstellung erzielt wurden, insbesondere durch die Ernennung von Frauen in Führungspositionen in kulturellen Strukturen, durch einen besseren Zugang der Frauen zu Kreativ- und Produktionsmitteln, sowie die Frage der quantitativen und qualitativen Sichtbarkeit der von Frauen geschaffenen Werke und Inhalte und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Stereotypen.

Bei diesem Treffen wurde auch die Ausweitung des Plans zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt und Belästigung auf neue Sektoren vorgestellt.

Das Ministerium für Kultur und seine Betreiber die Gewährung staatlicher Beihilfen davon abhängig machen, dass präzise und messbare Verpflichtungen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in allen Bereichen eingehalten werden: Film und audiovisuelle Medien; In Zusammenarbeit mit den betreffenden Fachleuten werden die bildenden Künste und der Buchsektor künftig Gegenstand von Live-Darstellungen sein.