Das Ministerium für Kultur begrüßt den Erfolg dieser Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen mit fast 660 eingegangenen Bewerbungen, von denen 237 für eine Finanzierung in Frage kommen.

Dieser mit einer Million Euro dotierte Aufruf zur Unterstützung kultureller Projekte zur Verbesserung der Beherrschung der französischen Sprache wurde vom Kulturministerium im Februar 2019 verlängert. Es ist Teil des Plans des Präsidenten der Republik zugunsten der französischen Sprache und der Frankophonie. «Unsere Sprache ist entscheidend für unseren republikanischen Pakt und den sozialen Zusammenhalt» Wie Kulturminister Franck Riester bei einem Treffen im Kulturministerium am 12. Februar in Erinnerung rief.

Wie in den Jahren 2015 und 2017 ist die große Zahl der eingegangenen Projekte ein Zeichen dafür, dass die Kultur eine wichtige Rolle beim Abbau der Ungleichheiten gegenüber der französischen Sprache spielt.

Mit den 237 ausgewählten Projekten soll der Zugang zur französischen Sprache für eine große Zahl von Personen erleichtert werden, die in ihrem sozialen, beruflichen und kulturellen Leben Schwierigkeiten haben, weil sie oft davon ausgeschlossen sind.

Dieser Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen richtet sich an kulturelle Akteure wie auch an Akteure des sozialen und sozialpädagogischen Bereichs und ermöglicht die Unterstützung von Aktionen, die das Erlernen und die Praxis der französischen Sprache und die künstlerische Praxis zugunsten von Personen mit Schwierigkeiten mit Französisch verbinden.

Die ausgewählten Projekte richten sich an Erwachsene ohne schriftliche Kenntnisse, arbeitslose und unqualifizierte Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren, nicht französischsprachige Migranten sowie Schulen, die außerhalb der Schulzeit eine künstlerische und kulturelle Ausbildung genießen. Auch die Inhaftierten sowie die vom Jugendrechtsschutz betreuten Minderjährigen sind betroffen.

Die 225 lokale Projekte Sie betreffen äußerst unterschiedliche Gebiete - städtische, vorstädtische, ländliche, politische Stadtteile - sowohl in der Metropole als auch in den Überseegebieten, die durch verschiedene Formen der Abgelegenheit oder Isolation gekennzeichnet sind. Sie werden ergänzt durch 12 Projekte für Werkzeuge und Ausbildung aufgrund ihrer Fähigkeit, sich zugunsten der kulturellen und sozialen Netzwerke zu bündeln, ausgewählt werden.

2019 wird der Aufruf auf regionaler Ebene von den regionalen Direktionen für Kulturangelegenheiten (DRAC) und den Direktionen für Kulturangelegenheiten (DAC) in Übersee in Zusammenarbeit mit den anderen dezentralen Stellen des betreffenden Staates gesteuert.

Die Werkzeugprojekte wurden vom nationalen Lenkungsausschuss ausgewählt, der sich aus Vertretern des Ministeriums für Kultur, des Ministeriums für Justiz, des Ministeriums für Bildung und Jugend, des Innern, der Übersee, der Landwirtschaft und der Ernährung zusammensetzte, des Generalkommissariats für Gleichheit der Territorien, der Nationalen Agentur zur Bekämpfung des Analphabetismus sowie qualifizierter Persönlichkeiten.