Im Rahmen der Durchführung des von der Europäischen Union finanzierten Programms zur Unterstützung des Kultursektors in Tunesien (PACT) wurde kürzlich ein Partnerschaftsvertrag zwischen dem tunesischen Ministerium für Kulturangelegenheiten über eine (1) Million Euro unterzeichnet das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation und die Europäische Kommission.

Dieses Partnerschaftsprojekt zielt darauf ab, den Dezentralisierungsprozess des tunesischen Ministeriums für Kulturangelegenheiten in all seinen rechtlichen, administrativen, zukunftsgerichteten, institutionellen und strategischen Komponenten zu stärken, um "Qualitätskultur für alle und das ganze Gebiet".

An diesem Projekt sind alle tunesischen Kulturverwaltungen und öffentlichen Einrichtungen sowie die französischen Kulturverwaltungen beteiligt. Außerdem wird es auf Fachwissen aus Österreich und der Region Brüssel-Wallonien zurückgreifen.

Anlässlich der Unterzeichnung erklärte Kulturminister Dr. Mohamed Zinelabidine, dass dieses Abkommen die Beziehungen zwischen Tunesien und der Europäischen Union im kulturellen Bereich stärkt. Dieses Abkommen bestätigt auch die tiefen Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt und der Harmonie der Visionen und strategischen Ziele zwischen Tunesien und Frankreich beruhen, die darauf abzielen, den Sektor zu fördern, damit er ein Instrument für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung wird. Der tunesische Minister für kulturelle Angelegenheiten erklärte, dass die Unterzeichnung dieser beiden Abkommen bestätigt, dass Tunesien seinen globalen und mediterranen Standort wiedererlangt.

Audrey Azoulay, französische Ministerin für Kultur und Kommunikation, betonte ihrerseits "unser gemeinsamer Wille, unsere kulturellen Beziehungen zu stärken. Dieses große Projekt mit unseren tunesischen Kollegen und Freunden zeugt auch vom gegenseitigen Vertrauen und der Freundschaft zwischen unseren Völkern. Diese ehrgeizige Partnerschaft ist dank der Unterstützung der Europäischen Kommission Teil eines Ansatzes der kulturellen Dezentralisierung, der den Zugang aller Tunesier zur Kultur und auch die Unterstützung der gesamten Gesellschaft bei ihren Herausforderungen fördern wird."

Schließlich erinnerte Patrice Bergamini, Botschafter der Europäischen Union in Tunesien: "Die Europäische Union freut sich sehr, das Stärkste und Schönste im Mittelmeerraum zu unterstützen und zu finanzieren: seine Kultur. Dieser neue Akt der Annäherung zwischen den beiden Seiten zeigt auf sehr eloquente, aber auch sehr operative Weise, dass es im Mittelmeer kein Schicksal gibt.  Es gibt Männer, Frauen, eine Jugend, die im Namen der Geschichte und der Geographie den Willen zum Zusammenleben, zum Teilen, zum Austausch, zum Schaffen tragen. Am Ende, um ein gemeinsames Erbe und eine gemeinsame Zukunft für alle und überall in Tunesien zu leben".