Françoise Nyssen brachte die repräsentativen Organisationen der Filmbranche zusammen, um zwei im Gesetz vom 7. Juli 2016 vorgesehene Berufsvereinbarungen zu unterzeichnen. Mit diesen Vereinbarungen wird erstmals ein Standardformat für die Erstellung von Produktions- und Betriebsrechnungen festgelegt.

Unmittelbar nach der Unterschriftensammlung weitete die Ministerin die Vereinbarungen per Erlass auf den gesamten Sektor aus.

Dank der Vereinbarungen werden den Rechteinhabern nun detaillierte und regelmäßige Erstattungen der Einnahmen und Kosten für die Herstellung und Verbreitung der Filme gewährt. Diese Erstattungen werden auch an die Finanzierungspartner des Films sowie an die ausübenden Künstler und Techniker weitergeleitet.

« Am Ende wird der gesamte Prozess der Umsatzsteigerung sicherer und transparenter, zum Nutzen der Schöpfer und aller, die an der Finanzierung oder Herstellung eines Films beteiligt waren.   Es entsteht ein positiver Kreislauf, der die Vergütung der Anspruchsberechtigten beschleunigen, das Vertrauen in den Sektor stärken, die Solidarität zwischen allen Akteuren der Wertschöpfungskette stärken und neue Investitionen anziehen wird », betont Françoise Nyssen.

« Ich begrüße den konstruktiven Geist, der den Abschluss der Vereinbarungen ermöglicht hat, und danke allen Beteiligten: den Autoren, Vertretern, Produzenten, Vertreibern, Videoeditoren und internationalen Verkäufern. »

Das Gesetz vom 7. Juli 2016 sieht vor, dass der NQR Prüfungen der Produktions- und Betriebsrechnungen durchführt, um die wirksame Anwendung der Transparenzvereinbarungen sicherzustellen.