Die Akademie der Künste und Techniken des Films hat gerade die Liste der Nominierten für die Caesar 2016 bekannt gegeben.

Ich freue mich, dass die für die Césars 2016 ausgewählten Filme den großen Reichtum des französischen Kinos, ein Kino, in dem Offenheit und Großzügigkeit mit einer großen Vielfalt an Werken und Schriften kombiniert werden, mit Nachdruck und Relevanz widerspiegeln.

Jeder auf seine Weise treten die ausgewählten Filme in Resonanz mit der Gegenwart, indem sie den scharfen Blick eines Autors auf den Lärm der Welt werfen oder die intimen Ängste und Umwälzungen widerspiegeln, die unsere Gesellschaft durchlaufen.

Diese Auswahl veranschaulicht auch - und darüber freue ich mich - die große Vitalität des französischen Kinos. Zwischen den wichtigsten Figuren der 7. Kunst und neuen Gesichtern ist diese Auswahl wie das französische Kino: vielfältig und vielversprechend. Und ich bin sehr stolz darauf, dass die Nominierungen für den Cäsar für die beste Leistung fast gleich sind, die das Talent von 7 außergewöhnlichen Regisseuren widmet: Emmanuelle Bercot, Deniz Gamze Ergüven, Maïwenn, Jacques Audiard, Stéphane Brizé, Arnaud Desplechin und Xavier Giannoli.

Das französische Kino hat das ganze Jahr über die französische Kultur bei unseren Mitbürgern im ganzen Land, aber auch in der ganzen Welt, wo die größten Festivals es gefeiert haben, zum Leben erweckt. Er hat uns geschubst, uns aufgeklärt, uns zusammengebracht. Er wird erzählt haben, was wir sind, was wir sein möchten und manchmal auch, was wir vor allem nicht werden möchten. Darin verkörpert er das Versprechen, das die Kultur den Franzosen gibt, ein gemeinsames Schicksal zu schmieden.

Ich gratuliere allen Nominierten und wünsche ihnen alles Gute.