Es ist ein historisches Abkommen, das die repräsentativen und aufgezeichneten Sozialpartner im Bereich der darstellenden Künste letzte Nacht gefunden haben. Zum ersten Mal wurde ihnen per Gesetz die direkte Verantwortung für die Verhandlung in ihrem Tätigkeitsbereich übertragen. Diese Vereinbarung beweist die Fähigkeit und Entschlossenheit des Berufsstandes, verantwortungsbewusste Vorschläge im Sinne des Gemeinwohls zu unterbreiten.
Die Vitalität der Kultur in Frankreich ist weltweit anerkannt. Wir haben das Glück, ein einzigartiges Modell zu haben, das die darstellenden Berufe bewahrt und es Künstlern und Technikern ermöglicht, von ihren Berufen zu leben.

Wichtige Fortschritte

Diese Vereinbarung, die noch am selben Tag unterzeichnet werden soll, wird es ermöglichen, das spezifische System der Arbeitslosenversicherung finanziell zu konsolidieren. Es ist auch eine klare Antwort auf die Bedenken, die seit mehreren Wochen von Showprofis geäußert wurden. Ihre Forderungen wurden gehört: die Rückkehr zum Grundsatz des «Jahrestags» für die Überprüfung der Entschädigungsansprüche von Künstlern und Technikern, die Aufhebung der Entschädigungskürzungen nach dem Mutterschaftsurlaub oder eine bessere Berücksichtigung der Stunden im Rahmen einer künstlerischen oder technischen Ausbildung. Die Vereinbarung sieht auch eine Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge vor, ein Zeichen der Verantwortung, die die Arbeitgeber des Sektors den Sozialpartnern auf branchenübergreifender Ebene übertragen.
Die Ministerin beglückwünscht die Verhandlungsführer auf beiden Seiten zu ihrer Arbeit und ihrem Verantwortungsbewusstsein.

Aktive staatliche Unterstützung für den Unterhaltungssektor

Diese Absichtserklärung muss nun vom Sachverständigenausschuss im Hinblick auf die finanziellen Auswirkungen genauer untersucht werden. Es sollte bereits eine große Anstrengung sein, die es zu begrüßen gilt. Da sich der Premierminister 2015 dazu verpflichtet hatte, wird ein Beschäftigungsfonds für den Unterhaltungssektor eingerichtet, mit einer Mittelausstattung des Staates von 90 Millionen Euro pro Jahr. In Kürze wird ein Nationaler Rat der darstellenden Berufe zusammentreten, um seine Umrisse zu präsentieren und seine Umsetzung vorzuschlagen. Um all diese Maßnahmen zu begleiten, werden die Ministerin für Kultur und Kommunikation und die Ministerin für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog mit den Sozialpartnern des Sektors unterzeichnen, einen Plan für die Entwicklung hochwertiger Arbeitsplätze in der Unterhaltungsbranche.

Schließlich müssen die Veranstaltungsorte aufgrund der Vereinbarung nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dürfen nicht der Ort für andere Ansprüche sein.