Claude Durand hat uns am 7. Mai verlassen.

Derjenige, der fast dreißig Jahre lang die Fayard-Ausgaben leitete, war ein freier Geist, ein unvergleichlicher Leser, der es verstand, die Autoren, die er liebte, mit Leidenschaft zu verteidigen, bis er sie bekannt machte und viele liebte.

Der Verleger, dem man insbesondere das Erscheinen in Frankreich verdankt Der Archipel des GulagDer Übersetzer von Gabriel García Márquez und Jorge Semprún darf den Schriftsteller nicht vergessen lassen, dass er auch 1979 mit dem Prix Medici ausgezeichnet wurde.

Auch der große Talentsucher besaß eine sehr schöne Feder. Claude Durand hatte das Glück, der Literatur auf jede erdenkliche Weise dienen zu können. Um einen Titel von Julien Gracq zu zitieren: «Beim Lesen, beim Schreiben».

Ich spreche seiner Familie und seinen Angehörigen mein aufrichtiges Beileid aus.