Fleur Pellerin, Minister für Kultur und Kommunikation, im Einvernehmen mit Johanna Rolland, Bürgermeisterin von Nantes, und mit der einstimmigen Unterstützung von Jacques Auxiette, Präsident der Region Pays de la Loire und Philippe Grosvalet, Der Präsident des Departementrats der Loire Atlantique hat die Ernennung von Ambra Senatore zur Leitung des Nationalen Choreografischen Zentrums (CCN) von Nantes zum 1. Januar 2016 als Nachfolger von Claude Brumachon und Benjamin Lamarche genehmigt.

Ambra Senatore wurde 1976 in Turin geboren und wird von Carolyn Carlson, Dominique Dupuy und Bill T. Jones ausgebildet. Sie promovierte in zeitgenössischem Tanz in Italien und veröffentlichte ihre Forschungsarbeiten. Sie hat ihre Kompanie kürzlich in Frankreich angesiedelt und bietet einen humorvollen Tanz an, der von französischen Programmierern sofort begrüßt wurde, wie ihr jüngstes Programm im Théâtre de la Ville im Februar 2015 zeigt.
Das Projekt von Ambra Senatore für das Nationale Choreographiezentrum von Nantes, «Vom Menschen zum Tanz, vom Tanz zum Menschen», eröffnet neue Perspektiven für den Dialog und die Begegnung mit den Akteuren des Gebiets.
Auf der Suche nach einem Tanz, der das Publikum trifft, betont Ambra Senatore die menschliche Beziehung und lässt Raum für Zerbrechlichkeit, Zweifel, kritischen Sinn und Teilen. Ein Tanz, der vom Leben inspiriert ist.
Grundsätzlich auf den anderen ausgerichtet, liegt es ihr am Herzen, allen Zuschauern zu begegnen und Werke zu schaffen, die für alle Arten von Räumen geeignet sind.
Sein Projekt, das auf freiwilliger Basis auf dem Territorium angesiedelt ist und das die Akteure zusammenführt, verfolgt zudem einen starken Ehrgeiz der internationalen Öffnung.
Von der Schöpfung bis zum Bürger steht die Öffentlichkeit im Mittelpunkt des Projekts von Ambra Senatore.
Der 1992 gegründete CCN von Nantes fügt sich in eine interregionale Dynamik ein, die sowohl die Metropole Nantes als auch die Region Pays de Loire betrifft.
Seit seiner Gründung wurde er von Claude Brumachon und Benjamin Lamarche geleitet, die dort hervorragende Arbeit geleistet haben.
Die Jury würdigte einstimmig die Qualität der Unterlagen und das Engagement der fünf Kandidaten, die alle einzigartige künstlerische Ansätze und vielfältige Möglichkeiten für die Überarbeitung des Projekts dieses Choreografie-Zentrums vorstellten.
Paris, 10. Juli 2015