Die Kulturminister Aurélie Filippetti und Monika Grütters haben anlässlich des deutsch-französischen Ministerrates am 19. Februar in Paris ausführlich über die Zukunft des Buches in Europa gesprochen.
Sie haben eine Gemeinsame Erklärung, in der ein rascher Austausch auf europäischer Ebene über das Buch und die Herausforderungen des digitalen Wandels in dieser Kulturindustrie, in der Europa über beträchtliche Stärken verfügt, gefordert wird.

Dann dass der marktgängig des buche digital kennt einem entwickeln im Raum der Union, Frankreich und Deutschland teilen den Willen, die Ausgewogenheit der Buchkette und die Vielfalt des Schaffens zu wahren und gleichzeitig einen erneuerten Zugang zu den Werken durch die Digitalisierung zu fördern.

Auch die Europäische Union muss ein umfassendes und kohärentes Bild der wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen des Buches vermitteln. 

Frankreich und Deutschland fordern, dass diese Verpflichtung Folgendes beinhaltet: 

-                  durch Anerkennung der Begründetheit der nationalen Regelungen für den Preis des E-Books;

-                  durch die Möglichkeit, einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz für das digitale Buch, aber auch für die Online-Presse anzuwenden;

-                  durch die Schaffung eines großen Raums für die Verbreitung von Werken über Netze, der durch grenzüberschreitende Verbreitungsmodelle, interoperable Technologien und Standards für die Leser strukturiert ist.

Die beiden Minister laden die Mitgliedstaaten ein, sich ihrer Initiative anzuschließen, und rufen dazu auf, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Vorsitz des Rates der Europäischen Union die Bedeutung der kulturellen, industriellen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Buches im digitalen Zeitalter voll zu berücksichtigen, um es in ihrem Arbeitsprogramm ab 2014 zu einer Priorität zu machen.