Die Ministerin für Kultur und Kommunikation, Aurélie Filippetti, hat am Dienstag, den 22. April 2014 zum ersten Mal die Pressekonferenz abgehalten. Dieses Treffen wird es den Vertretern der Presse ermöglichen, sich jährlich mit dem Staat über die Lage des Sektors, seine Zukunft und die laufenden Reformen auszutauschen.

In einem für die Presse schwierigen wirtschaftlichen Umfeld standen drei große Themen auf der Tagesordnung der Konferenz.

Aurélie Filippetti erinnerte zunächst an die Wachsamkeit der Regierung hinsichtlich der guten beruflichen Praxis in Presseunternehmen. Die Ministerin hob besonders die Möglichkeiten hervor, die zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Presse bestehen. Sie sprach mit den Verlegern über die Ergebnisse der Verhandlungen über die Vergütung von Fotojournalisten und erinnerte an die Absicht der Behörden, dem Bericht von Marie Sirinelli über die Presseethik konkrete Folgemaßnahmen zu geben.

Presseverlage und die Ministerin diskutierten auch über Innovation und den digitalen Wandel der Presse. Die Presse kann sich nun auf zwei strukturierende Instrumente stützen, wobei der Online-Mehrwertsteuersatz im Februar auf 2,10 % gesenkt wurde und der strategische Fonds für die Entwicklung der Presse erneuert wurde. Öffentliche Überlegungen sind im Gange, um einen Status als Non-Profit-Stiftungsfonds für die Presse zu schaffen.

Schließlich muss die Presseverteilung weiter modernisiert werden: Eine Mission zur Gewährleistung der Kohärenz bis 2016 wird im Juni 2014 ihre Schlussfolgerungen vorlegen.

Aurélie Filippetti äußerte die Absicht, dass die notwendigen Entwicklungen in der Regulierung des Pressevertriebs, in der Leitung der Agence France-Presse oder in anderen strukturellen Themen für die Beteiligung von Presseunternehmen, finden eine legislative Übersetzung im Jahr 2014.