Die Ministerin für Kultur und Kommunikation, Aurélie Filippetti, und ihr palästinensischer Amtskollege, Anwar Abu Eisheh, haben heute in der Rue de Valois eine Vereinbarung über eine Filmkoproduktion unterzeichnet.
In den Palästinensischen Gebieten gibt es bedeutende Filmemacher, darunter Elia Suleiman, der unter anderem bei den Filmfestivals in Cannes und Venedig ausgezeichnet wurde, sowie eine neue Welle junger Filmemacher, die sowohl in Fiktion als auch in Dokumentarfilmen sehr aktiv sind.
In den letzten fünfzehn Jahren wurden viele palästinensische Filme vom South Cinema Fund oder in jüngerer Zeit von der Global Cinema Aid unterstützt. Dies gilt insbesondere für Rashid Masharawis Palestine Stereo, das dieses Jahr auf dem Toronto Festival ausgewählt wurde.
Durch den Zugang von Koproduktionen zu allen Unterstützungsmaßnahmen in Frankreich und den palästinensischen Gebieten wird das Abkommen die finanzielle Abwicklung bilateraler Koproduktionen erleichtern, die eine künstlerische und technische Zusammenarbeit erfordern.
Der Anteil des Minderheitsproduzenten wird mindestens 20% betragen, kann jedoch abweichend davon unter Berücksichtigung der künstlerischen und technischen Zusammenarbeit jedes Koproduzenten mit Zustimmung der Behörden beider Parteien auf 10% gesenkt werden.
Die heute erzielte Vereinbarung enthält außerdem Bestimmungen zur Förderung gemeinsamer Initiativen in den Bereichen Ausbildung in Filmberufen, Imageausbildung, Austausch von Know-how zwischen Fachleuten, Verbreitung und Verbreitung der Werke sowie Erhaltung des Filmerbes.
Für Frankreich ist dies das 54. internationale Koproduktionsabkommen.
Im vergangenen Jahr wurden 129 der 279 Spielfilme, die vom Centre national du cinéma et de l'image animation (CNC) zugelassen wurden, gemeinsam mit einem oder mehreren ausländischen Ländern produziert.