Die kulturelle Ausnahme ist nicht verhandelbar. Das Verhandlungsmandat für das Projekt der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft, das der Kommission von den Mitgliedstaaten erteilt wird, muss diese rote Linie vollständig widerspiegeln. Dieser Grundsatz, der in allen von der Europäischen Union geführten Handelsverhandlungen ständig bekräftigt wird, bleibt unantastbar. Es wurde 2005 von der UNESCO-Konvention über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gewidmet.

Die Herausforderung ist klar: Es geht darum, die kollektiven europäischen Präferenzen und die kulturelle Ausnahme zu wahren, die die Bedingungen für die kulturelle Vielfalt schafft. Folglich sollten audiovisuelle Dienste vom Verhandlungsmandat ausgenommen werden. Wie die Abgeordneten betonen, muss dieser Ausschluss sowohl den neuen als auch den alten Verbreitungsformen zugute kommen.

Nach Ansicht der Minister befürwortet Frankreich die Aufnahme von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Auf dieser Grundlage haben sich in Europa das Schaffen und die Entwicklung einer Film- und audiovisuellen Industrie, die den Kern ihrer kulturellen Identität bilden, und ein großer Trumpf für Wachstum und Beschäftigung entwickelt. Wir werden die kulturelle Ausnahme nicht verschleudern.»