Frédéric Othon Aristidès, sagt Fred, hat uns am 2. April verlassen.

Er hatte gerade das 16. und letzte Philemon-Abenteuer-Album fertiggestellt, das vor fast einem halben Jahrhundert begann. So geht Fred und hinterlässt uns ein letztes Meisterwerk der Poesie, der Fantasie, des Humors und der Intelligenz.

Als Mitgründer von Hara-Kiri und Hauptfigur der großen Pilotjahre hatte Fred in den 70er Jahren auch eine andere Facette seines erstaunlichen Talents gezeigt, als er für Jacques Dutronc schrieb.

Der Schöpfer des Kleinen Zirkus war ein wunderbarer Erzähler, dessen Traumwelt von viel Güte und Menschlichkeit geprägt war. Er hatte Edgar Poe, Charles Dickens und Oscar Wilde gelesen und gelesen. Und er war seinerseits einer jener großen Autoren geworden, die eine ganze Generation von Drehbuchautoren und Zeichnern inspirieren.

Er war lebendig in die große Geschichte des Comics eingetreten. Innovativ, ungewöhnlich, immer überraschend, seine Alben waren längst Klassiker geworden.

Comics sind eine Kunst und Fred ist der Beweis dafür.