Aurélie Filipetti, Ministerin für Kultur und Kommunikation, genehmigte die Ernennung von David Bobée zur Leitung des nationalen Theaterzentrums der Haute-Normandie.

Es handelt sich um die erste Ernennung zum Leiter eines nationalen Theaterzentrums in Form einer öffentlichen Einrichtung für kulturelle Zusammenarbeit (EPCC). Es entstand aus der Fusion der Nationalbühne von Petit-Quevilly/Mont-Saint-Aignan und dem regionalen Theaterzentrum/ Theater an beiden Ufern von Rouen.

Die von Yvon Robert, Bürgermeister von Rouen und Präsident der EPCC, im Einvernehmen mit Frédéric Sanchez, Bürgermeister von Petit-Quevilly, und Patrice Colasse, Bürgermeister von Mont-Saint-Aignan, vorgeschlagene Ernennung wurde vom Verwaltungsrat einstimmig angenommen.

Der 35-jährige David Bobée studierte Film und Darstellende Kunst an der Universität Caen. 1999 gründete er seine Firma Rictus, die sich in einer originellen Theaterforschung mit verschiedenen Techniken und Disziplinen wie Video, Licht, Tanz, Zirkus und Musik engagierte.

Er ist sehr empfänglich für zeitgenössische Schriften, stellt sich aber auch den Werken des Repertoires und arbeitet mit vielen Theatern zusammen, insbesondere mit ausländischen.

Die Programmierung der drei Orte des Nationalen Dramatischen Zentrums wird in ihrer Gesamtheit durchdacht werden, mit einem starken Schwerpunkt auf der Transversalität der Formen, die langfristig die Identität dieses dramatischen Zentrums auf nationaler und europäischer Ebene bilden sollte.

Sein künstlerisches Projekt hat einen starken Ehrgeiz für dieses neue nationale dramatische Zentrum. Er wird Künstler mit Ästhetik und sehr komplementären Wegen verbinden.

Aufbauend auf einem großen Wissen über das Gebiet, einem Streben nach Erneuerung und Vielfalt des Publikums wird David Bobée ein offenes und mutiges Schöpfungs- und Entdeckungsprojekt durchführen.