Die Ministerin für Kultur und Kommunikation empfing am 14. Mai 2013 zum Abschluss ihrer Arbeitsgruppe vier Berufsverbände von Presseveranstaltern.

Dieser wurde nach dem Tag der Mobilisierung der Pressesender am 19. Februar dieses Jahres eingerichtet. Es ist Teil des allgemeinen Dialogs, den die Ministerin im Pressesektor einleiten wollte, mit der Ernennung eines Bürgerbeauftragten zur Begleitung der Umsetzung des Umstrukturierungsplans von Presstalis oder der umfassenden Konzertierung über die Zukunft der Pressebeihilfen unter der Leitung von Roch-Olivier Maistre.

Die Arbeitsgruppe der Rundfunkanstalten bestand aus Vertretern der Union nationale des diffuser de presse (UNDP), der Syndicat national de la librairie et de la presse (SNLP), der Syndicat des kiosquiers et libraires Paris Ile-de-France (SKLP IDF) und der Association pour l'avenir des diffuser de presse (AADP).

Diese Arbeitsgruppe stellt eine beispiellose Abstimmung zwischen der Regierung und den Zeitschriftenhändlern dar, um die Schwierigkeiten zu diagnostizieren und Entwicklungswege vorzuschlagen.

Aurélie Filippetti betont die vorrangige Verantwortung der gesamten Branche, den Pressehändlern zufriedenstellende Arbeitsbedingungen und wirtschaftliche Perspektiven zu bieten. Diese sind integraler Bestandteil des kooperativen Pressevertriebspakts, der eine der Gegenparteien des in Frankreich bestehenden Pressebeihilfesystems darstellt.

Die Ministerin wird auch mit den betroffenen Städten in Kontakt treten, um an der konkreten Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Pressesender zu arbeiten.

Darüber hinaus kündigte die Ministerin an, dass 2013 eine außerordentliche Hilfe von über einer Million Euro für die Sender bereitgestellt wird, die Ende 2012 und Anfang 2013 am stärksten von den sozialen Medienbewegungen betroffen waren.

Strukturell weist die Ministerin darauf hin, dass die Beschlüsse vom Juni nächsten Jahres über die Reform der Pressebeihilfen nach dem ihr am 2. Mai vorgelegten Bericht die Vorschläge der Gruppe der Rundfunkanstalten über die Priorität der Informatisierung der Verkaufsstellen im Rahmen der Unterstützung für ihre Modernisierung berücksichtigen.