Die Klassifizierung des Films "Only God forgives" von Nicolas Winding wirft Fragen auf. Aurélie Filippetti, Ministerin für Kultur und Kommunikation, möchte einige Ungenauigkeiten korrigieren und die Rolle des Ministeriums bei den Verfahren hervorheben, die es ermöglichen, unter Wahrung der kreativen Freiheit die beste Information der Zuschauer zu gewährleisten.
Die Ministerin hat in diesem Fall nichts unternommen, um die Änderung des Visums zu veranlassen, das das Plenum der Kommission für die Klassifizierung von Filmwerken (geregelt durch das Dekret Nr. 90-174 vom 23. Februar 1990) am 23. April bei der ersten Prüfung erteilt hat, Es geht lediglich darum, eine zweite Betrachtung zu beantragen, wie es die Verordnung zulässt, nachdem der Filmverleiher die erste Stellungnahme eines "Verbots für Minderjährige unter 16 Jahren mit Verwarnung" angefochten hatte.

Am 30. April 2013 führte das Plenum der Kommission diese zweite Überprüfung durch und beschloss nach einer Aussprache, auf die erste Stellungnahme zurückzukommen, um ein "Verbot von Minderjährigen unter zwölf Jahren mit Verwarnung" vorzuschlagen.
Die Ministerin, die über diesen Vorschlag unterrichtet wurde, hat der Stellungnahme des Plenums der Kommission, das aus 28 Mitgliedern besteht, gefolgt, wie man feststellen kann, dass sie dies systematisch für alle bisher seit ihrer Amtsübernahme abgegebenen Stellungnahmen getan hat.